Europaweite Ausschreibung ab 9. Januar 2020
Suche nach einem Gestalter für Ascheberger Plätze startet

Ascheberg -

Die Gemeinde Ascheberg startet im nächsten Jahr, Plätze in der Ortschaft Ascheberg neu zu gestalten. Im Januar geht es los.

Freitag, 27.12.2019, 20:00 Uhr
Wenn der KiK-Markt abgerissen ist, entsteht ein neuer Platz. Der soll im ersten Schritt von einem Experten gestaltet werden. Der Auftrag sieht weitere Plätze in der Ortschaft Ascheberg vor.
Wenn der KiK-Markt abgerissen ist, entsteht ein neuer Platz. Der soll im ersten Schritt von einem Experten gestaltet werden. Der Auftrag sieht weitere Plätze in der Ortschaft Ascheberg vor. Foto: sff

Die Gemeinde Ascheberg startet im nächsten Jahr, Plätze in der Ortschaft Ascheberg neu zu gestalten. Katharinenplatz, Kirchring und ein Abschnitt der Sandstraße gehören zu dem Bereich. Beginnen will die Gemeinde mit dem Areal, das entsteht, wenn Feuerwehr , Rettungswache und KiK-Gebäude abgerissen sind und das Hit-Gebäude entsteht. Der Start ist jetzt mit einem Zeitplan unterfüttert worden.

Ab 9. Januar 2020 wird europaweit um Ideen und Vorentwürfe gebeten, die bis zum 10. Februar einzureichen sind. Einen Tag später haben die Bürger bei einem Workshop mit Ideensammlung das Wort. Am 17. Februar 2020 sollen von einem Auswahlgremium drei Teilnehmer ausgewählt werden. Sie habe eine Woche Zeit, um ihr Mitmachen verbindlich zu erklären.

Mitte Mai müssen die Vorschläge der drei Wettbewerber eingereicht sein. In der zweiten Stufe der Bürgerbeteiligung werden sie anonymisiert der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Im Juni werden die Vorschläge der Politik präsentiert. Es folgt die Möglichkeit nachzubessern, wenn das gewünscht wird. Vorgesehen ist, dass der Rat einen Bewerber am 23. Juni 2020 auswählt. Im Juli werden die Bürger zu eben diesem Entwurf befragt. Ende September soll ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden.

Nach dem Areal vor dem künftigen Hit bis zur Sandstraße, steht auch wieder einmal der Katharinenplatz im Fokus einer Verbesserung. Bisher waren alle Ansätze, inklusive einer Werkstatt, von der Politik nicht umgesetzt worden.

Bei der Sandstraße war in der politischen Beratung strittig, ob die Planer ohne Denkverbote ans Werk gehen sollen, oder Pläne wie Einbahnstraße oder Fußgängerzone im Vorfeld auszuschließen seien. Als Grundlage wurde schließlich das Verkehrsgutachten in der Ausschreibung verankert.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7156085?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Hanife Güneri und ihr Weg zur Überwindung von Hass und Rassismus
Hanife Güneri: „Wenn heute noch Menschen durch Rassismus sterben, haben wir nichts dazu gelernt. Dann weint mein Herz.“
Nachrichten-Ticker