Herberner Laienspielschar führt „De Wunnerdoktor“ auf
Debütantenball beim Klassiker

Herbern -

Schluss! Aus! Ende! Der Heilpraktiker hat in einem Kurort nichts verloren. Sgat der Gemeinderat. Einstimmig. Aber der „Wunnerdoktor“ ist listig. Das zeigt die Laienspielschar aus „Bad“ Herbern.

Montag, 30.12.2019, 18:00 Uhr
Sorgen um die ohnmächtige Lehrerin sind hier zu sehen. Es spielen Simon Wesselmann, Nils Daldrup, Manfred Neuhaus, Kai Nienhaus, Swantje Krampe Steden, Christoph Freise, Monika Voss, Peter Schulze Horn und Veronika Rupke. Debütanten: Katharina Heimann (li.) mit Monika Voss . . . . . . und Simone Wesselmann mit Swantje Krampe Steden.
Sorgen um die ohnmächtige Lehrerin sind hier zu sehen. Es spielen Simon Wesselmann, Nils Daldrup, Manfred Neuhaus, Kai Nienhaus, Swantje Krampe Steden, Christoph Freise, Monika Voss, Peter Schulze Horn und Veronika Rupke. Debütanten: Katharina Heimann (li.) mit Monika Voss . . . . . . und Simone Wesselmann mit Swantje Krampe Steden. Foto: Heitbaum

Einstimmig! Der Rat von Grummelshagen legt Naturheilpraktiker Jan Vosskemper das Handwerk. Ein „Wunnerdoktor“ passt nicht in ihren Luftkurort. Basta! Der Rat feiert sich und die Tugend. Alles ist bestens. Doch dann melden sich die Schatten des vergangenen Liebeslebens zurück. Das schmerzt den Bürgermeister und seine Frau, das tut auch der tugendhaften Lehrerin weh. Nicht aber den Zuschauern in der Aula der Profilschule. Sie haben mit „De Wunnerdoktor“ aus der Feder von Georg Tiemeyer ihren Spaß. Nach einigen modernen Stücken haben die Herberner aus dem Angebot des Mahnke-Verlags einen Klassiker aus den 1960er Jahren ausgewählt. Er funktioniert immer noch.

So alt das Stück auch ist, zur elfköpfigen Spielschar gehören drei Debütanten. Simon Wesselmann passt wunderbar in die Lausbubenrolle, die er als Neffe des Wunnerdoktors verkörpert. „Vor der Premiere war ich schon ein wenig aufgeregt, aber das hat sich auf der Bühne schnell gelegt“, erzählt Wesselmann. Mit-Debütantin Katharina Heimann war selbst überrascht: „Ich war vor der Premiere gar nicht besonders aufgeregt. Vielleicht lag es daran, dass wir bei der Generalprobe auch schon vor Publikum gespielt haben.“ Als Bürgermeister-Tochter weiß sie zu überzeugen. Der dritte Neuling kommt im ersten Akt zum Einsatz: Jan Zimmermann ist Mitglied des Gemeinderates und gehört dort durchaus der sprechenden Fraktion an. Ohnehin sind die Charaktere stimmig besetzt. Christoph Freise fühlt sich in jeder Rolle wohl, auch in der des Bürgermeisters. Monika Voss spielt seine Frau. Kai Nienhaus ist der „Wunnerdoktor“, Nils Daldrup sein besser ausgebildeter Nachfolger. Paul Ophaus gibt den Rentner im Gemeinderat, Manfred Neuhaus, den zweiten Mann im Rat, Peter Schulze Horn gefällt als Ratsmitglied und Maurer. Sehr präzise füllt Swantje Krampe Steden die Rolle der „Juffe“ Clementine Kümmeldiek aus. Als Kurgast aus Amerika betont Veronika Rupke das Plattdeutsch ein bisschen englisch. Die Debütanten loben das Klima in der Spielschar. Sie fühlen sich aufgenommen und haben großen Spaß. Leiter Paul Ophaus lobt das Team mit den beiden Regisseurinnen: „Sie haben gute Arbeit geleistet. Es ist gut geworden.“ Ophaus muss es wissen, denn er stand 1983/1984 schon einmal als Gemeinderatsmitglied auf der Bühne.

De Wunnerdoktor in Herbern

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Heimann und Wesselmann sind klassische Debütanten im Jahr 2019. Beide haben ihren plattdeutschen Text wie eine Fremdsprache gelernt. Sie müssen die Elterngeneration schon überspringen, um Familienmitglieder zu benennen, die mit Plattdeutsch groß geworden sind. Deswegen sind die Leistungen auf der Bühne auch hoch zu bewerten. Es hat ein bisschen etwas von Abenteuer. Die Menschen auf der Baustelle Gemeindehalle mögen es aber: Sie erklatschen sich am Ende mehrere Vorhänge.

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