Konzert in St. Benedikt Herbern
Musikalischer Abschied von der Krippe

Herbern -

In Herbern kommt die Krippe vor ihrem Abbau noch einmal zu Ehren. Mit der „Musik an der Krippe“ nahmen Besucher am Sonntag in der St. Benedikt-Kirche Abschied von der Weihnachtszeit.

Montag, 13.01.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 16:00 Uhr
Zum Finale der „Musik in der Krippe“ sangen alle Chöre gemeinsam „Away in a manger“ und wurden dabei vom Flötenensemble begleitet.
Zum Finale der „Musik in der Krippe“ sangen alle Chöre gemeinsam „Away in a manger“ und wurden dabei vom Flötenensemble begleitet. Foto: nico

Die Vorfreude auf Weihnachten wird jedes Jahr in der Adventszeit feierlich zelebriert. Der Abschied vom Christfest fällt dagegen meist deutlich unspektakulärer aus. Doch in Herbern ist das anders. Dort kommt die Krippe vor ihrem Abbau noch einmal zu Ehren, wird das Geschehen um das Christkind erneut musikalisch zum Thema. Mit der „Musik an der Krippe“ nahmen Besucher am Sonntag in der St. Benedikt-Kirche Abschied von der Weihnachtszeit.

Vom klassischen Weihnachtslied bis zum geistlichen Choral: Möglichkeiten, sich musikalisch mit dem Christfest zu beschäftigen, gibt es unzählige. Dementsprechend variantenreich ging es auch bei der „Musik an der Krippe“ zu, zu der drei Singgemeinschaften und ein Flötenensemble eingeladen hatten.

So frohlockte die Sendener Chorgemeinschaft in „Still ist die Nacht“ über „Weihnacht überall“ und verkündete der Kirchenchor St. Benedikt mit Klängen von Mendelssohn „Unser Heiland ist nun da“. Gegensätzliches präsentierte der Gospelchor „Sound of Joy“: Er ließ zunächst das getragene Traditional „The first Noel“ erklingen, um dann mit einem trommelbegleiteten „Down in Bethlehem“ schwungvoll nachzusetzen. Tenor Stefan Kuhlich bereicherte das Konzert unter anderem mit der „Alma Redemptoris Mater“. Magdalena Baab begleitete die Sängerinnen und Sänger an Orgel und Klavier. Einen „Little drummer boy“ ließ das Flötenensemble „Flauto Incantato“ aufmarschieren. Weihnachtliche Texte ergänzten das Musikprogramm.

Die Besucher in der gut gefüllten Kirche konnten indes nicht nur genießen, sondern wurden auch selbst gesanglich aktiv und ins Konzert eingebunden. So entstand immer wieder eine große Klanggemeinschaft und eine festliche, besinnliche Atmosphäre, die erst am Ende vom begeisterten Beifall des Publikums durchbrochen wurde. „Ich finde es großartig, dass sie mit ihrem Applaus gewartet haben. So bekommt jeder etwas davon ab“, freute sich Uwe-Reiner Bochmann, in dessen Händen die Gesamtleitung der „Musik an der Krippe“ lag.

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