Kaffeekonzert der Musikschule Ascheberg
Kulinarisches und Kultur im Duett

Ascheberg -

Garniert mit Klaviermusik, Violinentönen oder Bläserklängen schmecken Kaffee und Kuchen gleich noch viel besser. Deshalb verbindet die Musikschule Ascheberg einmal jährlich Kulinarisches und Kultur und lädt traditionell zum Kaffeekonzert ein. Am Sonntag präsentierte der musikalische Nachwuchs dabei im Saal des Davensberger Hotel Clemens-August ein appetitliches Programm von Renaissanceklängen bis zu Klassikern der Filmmusik.

Montag, 20.01.2020, 19:00 Uhr
Das Zupfensemble unter Leitung von Andrea Thül-Reddig (4. v. r.) entführte mit der Filmmusik des „Paten“ in die Welt der Mafia.
Das Zupfensemble unter Leitung von Andrea Thül-Reddig (4. v. r.) entführte mit der Filmmusik des „Paten“ in die Welt der Mafia. Foto: nico

Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann, machte das Zupfensemble mit Leiterin Andrea Thül-Reddig direkt zum Einstand: Cello, Gitarren und Mandolinen präsentierten die bekannte Titelmelodie aus dem „Paten“. Auch Louisa Kruckenbaum war filmmusikalisch unterwegs und fasste mit „Comptine d´un autre été“ die „Fabelhafte Welt der Amélie“ am Klavier in Töne.

Das Blasorchester und das Ensemble „Once again“ boten mit Renaissancemusik und Boogie Gegensätzliches

Das Blasorchester und das Ensemble „Once again“ boten mit Renaissancemusik und Boogie Gegensätzliches Foto: nico

Anschließend stand das Streichensemble unter Leitung von Hannes Kossow auf dem Programm. Drei Violinschüler ließen gemeinsam mit ihrem Lehrer eine ungewöhnliche Bearbeitung von Ravels Bolero erklingen und zeigten anschließend mit dem „Fun Tango“ großen Spielspaß.

Ganz ohne Applaus zwischen seinen Darbietungen musste Lukas Rieskamp auskommen. Musikschulleiter Christoph Hönig hatte das Publikum gebeten, darauf zu verzichten, um eine authentische Wettbewerbsatmosphäre zu schaffen. „Bei ‚Jugend musiziert‘ muss man nämlich sein Programm runterspielen und kriegt im besten Fall am Ende ein Kopfnicken“, erklärte Hönig. Für den jungen Klavierspieler bildete das Vorspielen einen letzten Test vor diesem Wettbewerb. Auch Lukas Bücker wird daran teilnehmen. Er sorgte mit eindrucksvollem Spiel für Erstaunen und große Begeisterung im Publikum.

Kamila Tocek brachte das Allegro aus dem Duo für Violine und Viola G-Dur von Mozart zu Gehör

Kamila Tocek brachte das Allegro aus dem Duo für Violine und Viola G-Dur von Mozart zu Gehör Foto: nico

Preisgekrönte Erfahrung bei „Jugend musiziert“ kann Oboistin Alexandra Nigge bereits vorweisen. Sie brachte eine „Fantasie pastorale“ von Bozza zu Gehör und freute sich über viel Applaus.

Das „Duo für Violine und Viola G-Dur“ kam mit unterschiedlichen Interpreten daher: Die Violinistinnen Kamila Tocek und Laura Kühnhenrich teilten sich das Mozart-Werk auf und präsentierten jeweils das Allegro und Rondo.

Den Schlusspunkt unter das Kaffeekonzert setzte das Ensemble „Once again“ zusammen mit dem Blasorchester. Die Musiker um Leiterin Martina Borgmann boten Gegensätzliches: zunächst Musik aus der Renaissance von Tielman Susato, dann einen modernen, schwungvollen „Saxophonic Boogie“. Der herzliche Beifall des Publikums sorgte dafür, dass der Name des Ensembles „Once again“ Programm war und die Akteure noch einmal zu den Instrumenten griffen.

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