Letzte Versammlung des Löschzuges Ascheberg im bisherigen Gerätehaus
Wehr steht vor Quantensprung

Ascheberg -

Zum letzten Mal kam der Löschzug Ascheberg zu seiner Generalversammlung in seinem angestammten Domizil zusammen. Mit dem neuen Gerätehaus steht ein Quantensprung an. Dass sowohl modernste Technik als auch ein gut ausgebildetes Team nötig sind, um die Aufgaben zu bewältigen, betonte Löschzugführer Sven Kahl.

Sonntag, 26.01.2020, 14:56 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 16:38 Uhr
Ehrende und Geehrte beim Löschzug Ascheberg auf einem Bild (v.l.): Sven Kahl, Thomas Stohldreier, Nico Halstrick, Ingo Kabisch, Patrick Gallenkämper, Jannik Olbrich, Tobias Klaas, Günter Niesmann, Alexander Schlegel, Pascal Kehrenberg, Simon Egbers, Simon Kühnhenrich, Bernd Westhues, Dr. Bert Risthaus, Dietmar Schwabe, Sven Wienströer, Rainer Koch und Markus Kimmina.
Ehrende und Geehrte beim Löschzug Ascheberg auf einem Bild (v.l.): Sven Kahl, Thomas Stohldreier, Nico Halstrick, Ingo Kabisch, Patrick Gallenkämper, Jannik Olbrich, Tobias Klaas, Günter Niesmann, Alexander Schlegel, Pascal Kehrenberg, Simon Egbers, Simon Kühnhenrich, Bernd Westhues, Dr. Bert Risthaus, Dietmar Schwabe, Sven Wienströer, Rainer Koch und Markus Kimmina. Foto: Heitbaum

Der Löschzug Ascheberg der Freiwilligen Feuerwehr steht vor einem technischen Quantensprung. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus nannte bei der letzten Versammlung im bald alten Gerätehaus den Termin fürs Eröffnen des Nachfolgergebäudes: Am 25. April (Samstag) wird der Komplex offiziell eingeweiht. In den Wochen zuvor werden die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute den Umzug von der Lüdinghauser an die Raiffeisenstraße vollziehen. Aktuell sind Handwerker und Landschaftsbauer dort noch aktiv.

Dank fürs Engagement bei Aus- und Fortbildung

Löschzugführer Sven Kahl verwies darauf, dass modernste Technik notwendig für das erfolgreiche Abarbeiten von Einsatzlagen ist. Da es aber immer auf die Menschen ankomme, die sie einsetzen, dankte er den Frauen und Männern im Löschzug für das Mitmachen und besonders für das große Engagement bei Aus- und Fortbildung. Das freue die Löschzugführung und komme Menschen in Notlagen zugute.

Wehrführer Rainer Koch warf den Blick auf die Löschzug- oder Gruppenführer: „Es ist nicht mehr so, dass der mit dem lautesten Kommando vorangeht. Wer eine Feuerwehreinheit führt, der arbeitet in einem Team. Der kennt die vielfältigen Talente und setzt sie passend ein.“ Mit dem Seminar zum Führen von Zügen und Verbänden hatte sich der stellvertretende Löschzugführer Markus Kimmina ein weiteres notwendiges Wissenbausteinchen angeeignet, so dass er zum Brandoberinspektor befördert wurde.

Zahl der Alarmierungen ging zurück

Dem Löschzug Ascheberg gehören 54 aktive Kameraden an, die Ehrenabteilung ist auf 15 altgediente Feuerwehrmänner angewachsen, die Jugendfeuerwehr bestens besetzt. Die Zahl der Alarmierungen, so Bürgermeister Risthaus, sei im vergangenen Jahr für den Löschzug Ascheberg von 113 auf 101 gesunken. Alle drei Löschzüge rückten im Vorjahr 146 Mal aus. „Manchmal fragt man sich schon nach dem Sinn“, wertete Wehrführer Koch, der von einem ereignisreichen Start ins Jahr 2020 mit einem Dutzend Einsätze sprach.

Termin für Umzug steht

Schon vor einem Jahr hatte die Runde vermutet, dass es die letzte Jahresversammlung an der Lüdinghauser Straße sei. Doch der Umzug verzögerte sich. Mit dem 25. April ist nun aber das Datum letztmals gesetzt worden. Risthaus erläuterte, dass für die offizielle Eröffnung zwei Stunden angesetzt seien, während der auch die Angehörigen der Wehrleute das Gebäude inspizieren dürfen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags öffnet das neue Feuerwehrgerätehaus für alle interessierten Bürger. Am gleichen Tag werde ein neues Tanklöschfahrzeug offiziell übergeben.

Fortbildungen und Beförderungen beim Löschzug Ascheberg

Das große Pensum der Wehrleute nicht nur am Einsatzort wurde bei der Versammlung deutlich.Seminare: Erste Hilfe: Simon Egbers, Ingo Kabisch, Markus Kimmina, Simon Kühnhenrich, Alexander Schlegel, Pascal Kehrenberg, Bernd Westhues; Führungskräfte-Fortbildung: Dietmar Schwabe; Ausbilder Absturzsicherung: Sven Wienströer, Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst: Tobias Klaas; Computer-animiertes Taktik-Training und Führungskräftefortbildung: Markus Kimmina.Lehrgänge: Sprechfunker: Jannik Olbrich; Atemschutzgeräteträger: Simon Egbers, Ingo Kabisch; Gerätewart: Nico Halstrick, Ingo Kabisch, Tobias Klaas; ABC: Pascal Kehrenberg; Gruppenführer: Tobias Klaas; Führen von Zügen Verbänden: Markus Kimmina. Aufnahme: Patrick Gallenkämper. Beförderungen: Tobias Klaas zum Brandmeister, Markus Kimmina zum Brandoberinspektor. Ehrungen: Hauptbrandmeister Günter Niesmann mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold.

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Für Risthaus schließt sich damit fast ein Kreis. Mit seinem Amtsantritt habe er sich für ein anderes Verhältnis zur Feuerwehr eingesetzt. Ein Plan fürs Beschaffen von Fahrzeugen sei erstellt und fast abgearbeitet worden. Das Feuerwehrgerätehaus in Davensberg habe einen Anbau erhalten, das neue Gebäude in Ascheberg sei fast fertig und in Herbern werde gerade ein Architekt für den Bau gesucht. Risthaus machte deutlich, dass alles, was für und mit der Feuerwehr erarbeitet worden sei, für ihn schon jetzt ein Höhepunkt der Bürgermeisterarbeit gewesen sei. Deswegen gab er auch die Ehrenamtskarten am Samstagabend persönlich aus.

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