Amelsbürener Straße wird gesperrt
Radwegebau führt zu einer langen Umleitungsstrecke

Davensberg -

Mal eben zum Sportplatz oder nach Amelsbüren? Das wird nicht nur für Davensberger in den nächsten Monaten schwieriger.

Samstag, 01.02.2020, 09:49 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 16:44 Uhr
Die Amelsbürener Straße wird von Mittwoch bis Ende Juni komplett gesperrt.
Die Amelsbürener Straße wird von Mittwoch bis Ende Juni komplett gesperrt. Foto: Theo Heitbaum

Nicht nur die Davensberger müssen sich bis Ende Juni umstellen: Der Kreis Coesfeld baut sein Radwegenetz weiter aus und erhöht die Verkehrssicherheit: Am Mittwoch (5. Februar) beginnen die Arbeiten zum Bau eines neuen Radweges an der Amelsbürener Straße (K 39) und dem Rinkeroder Weg (K 40) in Ascheberg-Davensberg. Pferdefuß: Die Straße wird während der Bauarbeiten für etwa fünf Monate voll gesperrt. Sie steht also weder für die Fahrt nach Amelsbüren und Münster, noch für die schnelle Fahrt zum Sportplatz zur Verfügung.

Im Zuge der Bauarbeiten wird die Brücke über den Emmerbach in der Nähe des Rennekamps erneuert. Sie muss breiter werden.

Der neue Radweg führt auf einer Länge von knapp 800 Metern von der Davensberger Straße (L 844) am Ortsrand Davensberg zum Fußballplatz am Rinkeroder Weg (K 40). Es ist geplant, dass Radweg und Brücke bis Ende Juni 2020 fertiggestellt sind, teilte der Kreis Coesfeld gestern mit.

Weil für die Arbeiten eine Vollsperrung erforderlich ist, wurden schon Schilder für die Umleitungsstrecke aufgestellt. Sie führt über Ascheberg und Rinkerode. Vorgesehen ist, dass der Autoverkehr aus Davensberg über die L 844 bis zur Kreuzung B 58 in Ascheberg fährt, weiter bis zur B 54 („Schwatter Holtkamp“) und von dort über die K 40 zurück nach Davensberg.

Für Sportplatzbesucher empfiehlt es sich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Telgenpatt zu fahren. Ortskundige Autofahrer werden Schleichwege suchen. Darum ist mit mehr Verkehr auf dem Rennekamp, Schenkwaldweg und Brede zu rechnen. Da die Brücke hinter dem Lokal „Zur Davert“ zu niedrig ist, muss die Feuerwehr im Einsatzfall weitere Wege in Kauf nehmen.

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