Herberner Altenhamm
Anlieger laden zum Gespräch

Herbern -

Einige Anlieger des Altenhamm in Herbern folgen den Ausführungen des Experten nicht. Sie sehen Mängel im Gutachten und laden Politiker zum Gespräch ein.

Freitag, 31.01.2020, 15:54 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 16:44 Uhr
Der Gutachter sieht keinen Handlungsbedarf am Altenhamm, einige Anlieger laden trotzdem die Politik zum Gespräch ein.
Der Gutachter sieht keinen Handlungsbedarf am Altenhamm, einige Anlieger laden trotzdem die Politik zum Gespräch ein. Foto: Theo Heitbaum

Gemischte Gefühle am Altenhamm, nachdem ein Verkehrsgutachter gleich neun mögliche Maßnahmen bewertet und abgelehnt hat. Die Nachteile überwogen jeweils die Vorteile und insgesamt war er ohnehin zu dem Schluss gekommen, dass kein Handlungsdruck bestehe.

Eine große Gruppe von Anliegern hat inzwischen die Parteien zu weiteren Gesprächen für eine Entlastung auf der kleinen Straße eingeladen. In ihrem Schreiben heißt es, dass nach ihrer Meinung im Gutachten erhebliche Mängel zu finden seien: „Im Einzelnen hier auf die Mängel einzugehen, würde den Rahmen dieses Briefes erheblich übersteigen.“ Die Anlieger weisen darauf hin, dass seitens der Polizei am 15. Januar geäußert worden sei, dass Tempo 30 auf Altenhamm- und Bergstraße zu schnell seien. Für die Anlieger, da widersprechen sie dem Gutachter, ist ihre Straße so besonders, dass sie nicht als Wohnstraße deklariert werden dürfe.

Wie von der Verwaltung in der Sitzung ausgeführt, gibt es allerdings auch Anlieger, die viele vorgeschlagene Maßnahmen selbst ablehnen, weil ihnen daraus selbst große Nachteile im Alltag erwachsen.

Die einzige Option, der vom Gutachter nicht gleich den Stempel untauglich aufgedrückt wurde, ist ein Aufwerten des Haselbüschkens. Die Straße solle aber höchstens moderat ausgebaut werden.

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