Revierübergreifende Taubenjagd
„Landwirtschaft vor Schäden bewahren“

Herbern -

Mitglieder des Hegerings Ascheberg und Nordkirchen haben bei einer revierübergreifenden Jagd 201 Tauben erlegt. Die Vögel verursachten Schäden in der Landwirtschaft, erklärte Hegeringleiter Stefan Grünert.

Sonntag, 02.02.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 13:20 Uhr
Die Jagdhornbläser des Hegerings Herbern und Nordkirchen begrüßten die Jäger zur traditionellen revierübergreifenden Taubenjagd.
Die Jagdhornbläser des Hegerings Herbern und Nordkirchen begrüßten die Jäger zur traditionellen revierübergreifenden Taubenjagd. Foto: iss

Der Hegering Herbern und Nordkirchen veranstaltete am Samstag seine revierübergreifende Taubenjagd, bei der rund 40 Jäger unterwegs waren. Vom Parkplatz am Hotel-Restaurant „Zum Wolfsjäger“ ging es mittags los.

Diesen Treffpunkt habe man bewusst gewählt, so Hegeringsleiter Stefan Grünert und ergänzt: „Der Hegering ist Bestandteil der Dorfgemeinschaft und das Jagen gehört dazu.“ Zur Reduzierung des Bestands der Wildtauben, die vor allem in der Landwirtschaft Schaden verursachten, seien die Jagden notwendig, so Grünert.

201 Tauben präsentierte der Hegeringleiter am Ende der Jagd den Jagdteilnehmern als „Strecke“ bei Dunkelheit auf dem Forstmannshof auf Westerwinkel. „Ein eher durchschnittliches Ergebnis“, resümierte der stellvertretende Hegeringleiter Stefan Weckendorf. Nachdem Jagdhornbläser des Hegerings den erlegten Tauben mit dem Signal „Flugwild tot“ die letzte Ehre erwiesen hatten, ließen die Jagdteilnehmer den Tag bei einem Imbiss ausklingen.

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