Dorfmeisterschaft erstmals in Ascheberg und Herbern ausgetragen
Kegeln fördert die Gemeinschaft

Ascheberg -

Bei der Kegeldorfmeisterschaft werden Kräfte und Kapazitäten gebündelt: Erstmals wird das Turnier in Ascheberg und Herbern ausgetragen. Die beteiligten Teams sehen die Veränderung als positiv an: Sie fördere das Zusammenwachsen und die Gemeinschaft.

Montag, 03.02.2020, 16:42 Uhr
Erstmals wird die Kegeldorfmeisterschaft in Ascheberg und in Herbern ausgetragen: Der Ascheberger Kegelclub „Die Volterknaben“ machte am Samstag gut gelaunt den Auftakt auf den Kegelbahnen der Gaststätte Deitermann in Herbern. Am Sonntagmorgen ließ der Herberner Kegelclub „KC Holzbrand“ (kleines Bild) die Kugeln auf den Bahnen der Ascheberger Gaststätte Frenking rollen.
Erstmals wird die Kegeldorfmeisterschaft in Ascheberg und in Herbern ausgetragen: Der Ascheberger Kegelclub „Die Volterknaben“ machte am Samstag gut gelaunt den Auftakt auf den Kegelbahnen der Gaststätte Deitermann in Herbern. Am Sonntagmorgen ließ der Herberner Kegelclub „KC Holzbrand“ (kleines Bild) die Kugeln auf den Bahnen der Ascheberger Gaststätte Frenking rollen. Foto: Tina Nitsche

Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Irgendwie. Denn als erster Kegelclub traten die „Volterknaben“ am Samstag zum Auftakt der Kegeldorfmeisterschaften auf den Bahnen der Gaststätte Deitermann in Herbern an. Eine ihnen bis dahin unbekannte Bahn. „Wir haben hier noch nie gekegelt, auch nicht geübt“, verrät Patrick Schulte-Loh .

Ab Samstag haben die Herren Vollgas gegeben – und das trotz Schwächung in den eigenen Reihen. Denn Kegelbruder Tobias Reher fiel verletzungsbedingt aus. „Damit mussten wir auf unsere Top 3, oder besser gesagt auf unseren Big Three verzichten“, verriet Markus „Murphy“ Mersmann. Zumindest in sportlicher Hinsicht. Denn Reher ließ es sich nicht nehmen, seine Jungs als Maskottchen zu unterstützen. Und die hatten einen echten Lauf. Das wiederum brachte sie ihrem ambitionierten Zeil beim Auftakt schon ein ganzes Stückchen näher: Die Top 10 erreichen. „Ganz nach den Sternen wollen wir ja noch nicht greifen“, gab Patrick Schulte-Loh zu. Daniel Frenster schien allerdings genau das vorzuhaben. Die Kegel fielen – „wow, alle Neune“. „Ja, erwartungsgemäß sind wir gut gestartet“, freute sich da Patrick Schulte-Loh.

Bei einer Kegeldorfmeisterschaft, die in diesem Jahr anders ist. „Dadurch, dass wir sie jetzt in Ascheberg und Herbern austragen, schreitet die Eingemeindung voran“, frotzelte Thomas Frye und schob hinterher: „Aber mal im Ernst, wir finden das gut, denn wir sind ja eine Gemeinde und auf diese Weise wird etwas für die Gemeinschaft getan.“

Wir sind richtig herzlich willkommen geheißen worden.

Patrick Schulte-Loh

Während die „Volterknaben“ fröhlich auf Punktejagd gingen, war Pascal Kehrenberg von den „Thekenraudis“ derjenige, der arbeiten durfte. Als Aufschreiber. „Wir machen dieses Jahr erstmals mit, für uns ist deshalb alles neu“, erklärte er. Nach einer Stunde konnten die Kegler dann auch ein Urteil über die Anlage fällen. „Die Bahnen hier sind echt komfortabel“, lobte Markus Mersmann und Kegelbruder Patrick Schulte-Loh ergänzte: „Und wir sind hier richtig herzlich vom Wirt Christian Deitermann willkommen geheißen worden.“ Am Sonntag, stand Deitermann nicht hinter dem Tresen in seiner Gaststätte, da ging er mit seinem Kegelclub „Holzbrand“ in Ascheberg in der Gaststätte Frenking auf Punktejagd. Selbstverständlich haben auch diese Jungs ein Ziel: „Dabei sein ist alles.“ Und wer weiß, vielleicht sind sie am Ende dennoch recht weit vorn. Denn auch für sie lief es gut. „Auf jeden Fall arbeiten wir daran, nicht letzter zu werden“, so Maik Vogelsang. Die Strecke von Herbern nach Ascheberg hatten sie mit „einem eigenen Kegelbulli zurückgelegt“, verriet Deitermann.

Lob für vorausschauende Zusammenlegung

Auch er lobte die Neuerung bei den diesjährigen Kegeldorfmeisterschaften. „Das ist vorausschauend, wir haben hier in der Gemeinde nicht mehr viele Gaststätten mit Bahnen, um genau zu sein, eine in Ascheberg, eine in Hebern. Wenn das jetzt nicht zusammengelegt worden wäre, hätten wir quasi nur eine Bahnmeisterschaft, und da fehlt dann auf lange Sicht der Anreiz.“

Gut finden würden er und Kegelbrüder es, wenn Davensberg noch mit von der Partie wäre. „Dann wäre es die perfekte Dorfmeisterschaft.“

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