Bürger dürfen Ideen einbringen
Gemeinde gestaltet Ascheberger Plätze

Ascheberg -

Wie sollen die Plätze im Ortsteil Ascheberg künftig aussehen? Was muss passieren, damit sich die Menschen dort gerne aufhalten? Bei der Antwort sollen die Bürger Rat und Verwaltung unterstützen.

Freitag, 07.02.2020, 08:00 Uhr
Der Kirchring, der Katharinenplatz, die Fläche am Floriansbrunnen und der Platz, der nach dem Abriss des KiK-Marktes entsteht, sollen neu gestaltet werden. Foto: Theo Heitbaum
Der Kirchring, der Katharinenplatz, die Fläche am Floriansbrunnen und der Platz, der nach dem Abriss des KiK-Marktes entsteht, sollen neu gestaltet werden. Foto: Theo Heitbaum Foto: Theo Heitbaum

Wie sollen die Plätze im Ortsteil Ascheberg künftig aussehen? Was muss passieren, damit sich die Menschen dort gerne aufhalten? Diese beiden Fragen wollen Rat und Verwaltung nicht im Alleingang beantworten. Vielmehr lädt die Gemeinde Bürger zu einem Brainstorming ein. Es startet am Dienstag (11. Februar) von 18 bis 20 Uhr im großen Bürgerforum des Rathauses an der Dieningstraße.

Die Gemeinde hat vier Flächen im Blick. Neben dem Katharinenplatz, dem Kirchring und dem Areal am Floriansbrunnen geht es auch um den Platz, der nach dem Abriss des heutigen

vor dem dann neuen Hit-Markt entsteht. Die vier Plätze werden einzeln diskutiert. Alle Teilnehmer können Verbesserungsvorschläge für das künftige Gesicht der Plätze einbringen. Die genannten Wünsche und Lösungsvorschläge fließen dann in die Aufgabenbeschreibung für die Planer und Architekten ein, verspricht die Verwaltung.

Gesche Ahmann und Martin Wolf laden die Bürger herzlich ein, ihre Anregungen und Lösungsvorschläge für die Platzgestaltung in Ascheberg mitzuteilen.

Gesche Ahmann und Martin Wolf laden die Bürger herzlich ein, ihre Anregungen und Lösungsvorschläge für die Platzgestaltung in Ascheberg mitzuteilen. Foto: Böhnisch

Der Workshop wird jetzt abgehalten, weil Planungsbüros gerade Konzepte für die Plätze in Ascheberg entwerfen. Sie werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach Vergabeverordnung eingereicht. Ein Auswahlgremium wählt daraus drei Büros aus, die Vorentwürfe einreichen dürfen. Diese drei Entwürfe werden voraussichtlich im Mai öffentlich ausgestellt und erläutert. Anhand dieser Vorentwürfe entscheidet das Auswahlgremium, welches Architekturbüro die Plätze planen darf. Der bevorzugte Entwurf kann dann voraussichtlich im Juli noch einmal von den Bürgern kommentiert werden.

In die nächste Stufe wird die Gemeinde auf jeden Fall mit dem Platz am Vollsortimenter (heutiger KiK-Markt) einsteigen. Bis September will die Verwaltung diesen Entwurf mit genaueren Kosten konkretisieren. Das Ergebnis dient als Grundlage für einen Antrag auf Gelder aus der Städtebauförderung. Ihn muss die Verwaltung für die nächste Vergaberunde bis Ende September stellen. Als Erstes soll dann der Platz vor dem heutigen KiK umgesetzt werden. Nach und nach folgen dann die weiteren drei Plätze.

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