Pfarreirat von St. Lambertus Ascheberg geht in Klausur
Musikalisch wurden neue Akzente gesetzt

Ascheberg -

Die Mitglieder des Pfarreirates und des Seelsorgeteams der Kirchengemeinde St. Lambertus haben bei einer gingen gemeinsamen Klausurtagung Bilanz gezogen.

Freitag, 21.02.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 15:42 Uhr
Der Pfarreirat und das Seelsorgeteam waren bei der Klausurtagung mit den Ergebnissen der Arbeit sehr zufrieden.
Der Pfarreirat und das Seelsorgeteam waren bei der Klausurtagung mit den Ergebnissen der Arbeit sehr zufrieden. Foto: Christiane Knuf

Die Mitglieder des Pfarreirates und des Seelsorgeteams der Kirchengemeinde St. Lambertus gingen gemeinsam in Klausur. Ziel des Tages war es, die aktuelle Situation in der gesamten Pfarrei und den einzelnen Gemeinden in Herbern, Ascheberg und Davensberg zu betrachten.

Dabei bildeten die vier Schwerpunkte des Pastoralplans die Hauptthemen des Tages: Familie, Jugend, Kirchenmusik und Pfarrfest. Die einzelnen Projektgruppen haben die Zeit genutzt, die Ergebnisse ihrer Arbeit im vergangenen Jahr zu reflektieren und den anderen Gruppen vorzustellen, was gut gelaufen ist oder wo potenziell noch etwas fehlt.

Sehr konkret schreiten die Arbeiten zum Pfarrfest am 13. September voran. In Herbern rund um den Kirchplatz wird es ein buntes Angebot für die gesamte Familie geben. Gruppen und Vereine der gesamten Pfarrei beteiligen sich.

Im Bereich Musik sind neue Akzente gesetzt. Mit dem Kinderchor und der Choralschola bereichern zwei neuentstandene Gruppen die Gottesdienste. Seit Mitte 2019 gibt es Liedimpulse zu noch unbekannten Gesängen, die vor den Messen mit der Gemeinde kurz eingeübt werden. Ein gemeindeübergreifender Kalender mit Musikveranstaltungen gibt einen Überblick über das reichhaltige musikalische Angebot und hilft den Akteuren bei der Abstimmung und Planung.

Erstaunt und erfreut war das Gremium über die zahlreichen Aktivitäten von und für die Jugend in der gesamten Pfarrei. So wurden hier im vergangenen Jahr weit über 50 verschiedene Angebote initiiert, betreut und unterstützt.

Der Bereich (junge) Familie hat sich vor allem um die Brücke zwischen Erstkommunion und Firmung gekümmert. So wird jedes Jahr eine Fahrt angeboten. Für das vierte Schuljahr findet die Fahrt zum Dom nach Münster statt, für das fünfte Schuljahr wird erneut die Fahrt zum Bibeldorf nach Rietberg organisiert. Erstmalig wird mit dem sechsten Schuljahr im November die Effata Kirche in Münster besucht, um dort auch mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen.

Der Pfarreirat blickt damit nach eigener Einschätzung auf ein arbeitsreiches und weitgehend erfolgreiches Jahr zurück. Die übergreifende Arbeit in Projekten hat sich bewährt, aber auch neue Impulse konnten gesetzt werden. Einig waren sich alle Beteiligten der Tagung, dass von den Aktivitäten von Pfarreirat und Gemeindeausschüssen wenig bekannt ist, und auch von vielen anderen Aktionen zu wenig nach außen bekannt gemacht wurde. Damit steht für den Vorstand die Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen für bessere Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit auf der Agenda.

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