Mitstreiter werden gesucht
Seniorenbeirat bereitet Wahl vor

Ascheberg -

er Seniorenbeirat der Gemeinde Ascheberg soll bei der Wahl im August auf die möglichen neun Mitglieder anwachsen und nach Möglichkeit weitere Menschen für die Mitarbeit begeistern.

Mittwoch, 04.03.2020, 17:52 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 15:30 Uhr
Mit dieser Mannschaft trat der Seniorenbeirat nach der Wahl im Mai 2015 die vierte Legislaturperiode des Gremiums in Ascheberg an.
Mit dieser Mannschaft trat der Seniorenbeirat nach der Wahl im Mai 2015 die vierte Legislaturperiode des Gremiums in Ascheberg an. Foto: Privat

Das Ziel ist klar: Der Seniorenbeirat der Gemeinde Ascheberg soll bei der Wahl im August auf die möglichen neun Mitglieder anwachsen und nach Möglichkeit weitere Menschen für die Mitarbeit begeistern. „Wir sind aktuell in der Akquise“, berichtete Vorsitzender Karl-Heinz Bartsch am Dienstag im Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss. Sich selbst und die Arbeit darzustellen hat für den Seniorenbeirat Priorität. Denn Arbeit und Themen, die für Senioren wichtig sind, gibt es genug. Es braucht nur Menschen, die mit anpacken. Am 13. März um 15 Uhr auf Frenkings Tenne wird es bei einem Treffen auch um dieses Thema gehen. Ältere Mitbürger und ihre Organisationen sind eingeladen. Bartsch vermutet, dass die Zeit bis zur Wahl voll ausgeschöpft werden muss, um genügend Mitstreiter zu finden.

Gerne möchten die Gemeinde und der Seniorenbeirat die Wahlbeteiligung von unter einem Prozent bei der Wahl im Mai 2015 steigern. Deswegen wird in jedem Ort jeweils ein Wahllokal eingerichtet. Am 3. August (Montag) wird die Wahlurne im Pfarrheim St. Anna Davensberg stehen, am 4. August (Dienstag) kann im Jochen-Klepper-Haus in Herbern gewählt werden und abgeschlossen wird das Prozedere am 6. August (Donnerstag) im Bürgerforum des Ascheberger Rathauses. Diskutiert wurde die Möglichkeit der Briefwahl. Darauf, so Jürgen Stenkamp vom gemeindlichen Sozialamt, habe man verzichtet, weil es mit der Zeit knapp werde: „Priorität hat das Gewinnen von Aktiven. Bei einer Briefwahl müsste sie früher beendet werden, damit alle Unterlagen erstellt werden können.“ In diesem Jahr müssten zudem die Kommunalwahlen abgewickelt werden. Deswegen habe man die Briefwahl für den nächsten Urnengang im Jahr 2025 fest im Visier.

Alle Wahlberechtigten – das sind alle Bürger ab 60 Jahre – werden vor der Wahl angeschrieben. Sie sind bei der Wahl nicht an dem Termin in ihrem Ort gebunden.

Dass der aktuelle Seniorenbeirat auch mit einer kleinen Mannschaft etwas hinbekommt, hatte der Ausschuss vorher mit dem Bericht über die geplante Taschengeldbörse gehört (WN berichteten). Mit der OJA möchte der Seniorenbeirat ältere Menschen mit Hilfswünschen und junge Leute mit Taschengeldbedarf zusammen bringen. Aktuell, so Bartsch, würden letzte Versicherungsfragen geklärt. Neben einem Flyer hatte er auch die Unterlagen, die an beide Seiten ausgegeben werden, mitgebracht.

Die Runde sprach von einer „Klasse Idee“ (Hans-Werner Schlottbohm, UWG), einem „tollen Angebot“ (Maria Schulte-Loh, CDU) und wünschte „gutes Gelingen (Volker Brümmer, SPD).

Erlaubt sind nach der Gesetzeslage, dass Jugendliche zwei Stunden in der Woche oder zehn im Monat arbeiten. Das. so Bartsch, sei Gegenstand der Vermittlung. Eine vertrauensvolle, dauerhafte Zusammenarbeit ist in dem Modell „Taschengeldbörse“ nicht vorgesehen. Dass sich zwei Seiten außerhalb des Rahmens auf mehr einigen, ist aber auch nicht ausgeschlossen.

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