Einstimmige Entscheidung der Kaufmannschaft
Frühlingsfest in Herbern fällt aus

Herbern -

Das Frühlingsfest in Herbern wird mit Blick auf die Corona-Virus-Entwicklung abgesagt. Diese Entscheidung fällte die Kaufmannschaft „Herbern Parat“ in einer Sondersitzung.

Dienstag, 10.03.2020, 11:54 Uhr aktualisiert: 11.03.2020, 17:00 Uhr
Das diesjährige Frühlingsfest am 5. April wird aufgrund der Coronavirus- Entwicklung abgesagt.
Das diesjährige Frühlingsfest am 5. April wird aufgrund der Coronavirus- Entwicklung abgesagt. Foto: Isabel Schütte

Nun hat es auch das Frühlingsfest in Herbern getroffen: Aufgrund der Coronavirus-Entwicklung und der Empfehlung des Gesundheitsministerium sagt die Kaufmannschaft „Herbern Parat“ ihr für den 5. April (Sonntag) geplantes Frühlingsfest ab.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber wir haben schließlich eine Verantwortung zu tragen“, sagte der erste Vorsitzende der Kaufmannschaft, Thomas Ritz . Am Montag hatte sich der Vorstand zur außerplanmäßigen Versammlung getroffen und das Thema auf den Tisch gebracht. „Die Abstimmung war einstimmig“, so der Vorsitzende.

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Thomas Ritz, Vorsitzender der Kaufmannschaft „Herbern Parat“

Der Vorstand begründete die Entscheidung außerdem damit, dass man jetzt noch handeln könne und die Folgen so gering wie möglich zu halten. „Je mehr wir jetzt dem Datum näher kommen, desto schwieriger wird es mit der Schadensbegrenzung“, ergänzt Ritz.

Marktmeister Manfred Suthues hat die aktuelle Information direkt auf die Homepage der Kaufmannschaft gestellt und die 60 Händler informiert, die sich für das Fest bereits angemeldet hatten. „Es ist schade, keine Frage. Die Angebote, die unsere Geschäftsleute für das Frühlingsfest für die Kunden bereits geplant haben, werden wahrscheinlich am 4. April (Samstag) greifen“, sagte Suthues. Die Flyer sind bereits gedruckt und werden auch an alle Haushalte verteilt.

Schaden jetzt noch in Grenzen zu halten

Auch Ordnungsamtsleiter Rolf Kehrenberg von der Gemeinde Ascheberg kann die Entscheidung der Kaufmannschaft in Herbern nachvollziehen. „Wie sich alles entwickelt wissen wir auch nicht, aber jetzt ist noch Zeit genug, alles zu regeln und eventuell aus bereits geschlossenen Verträgen noch einigermaßen raus zu kommen“, erläuterte Kehrenberg nach telefonischer Rücksprache.

Dieser Aussage schloss sich auch Thomas Ritz an und fügt ergänzend hinzu: „Was bringt es, wenn die Veranstaltung stattfinden würde und keiner kommt. Das wäre dann wahrscheinlich das nächste Problem.“

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