Arbeiten für neuen Radweg sind im Zeitplan
Brücke wird im Juni geöffnet

Ascheberg -

Ein Ende der Bauarbeiten zur Verbreiterung der Emmerbachbrücke an der Steinfurter Straße kommt in Sicht. Der 3,50 Meter breite Geh- und Radweg soll nach Auskunft des Tiefbauamtes im Juni fertiggestellt werden. Bis dahin wird der motorisierte Verkehr über die B 58 umgeleitet.

Mittwoch, 18.03.2020, 19:17 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 19:20 Uhr
Die Arbeiten an der Emmerbachbrücke an der Steinfurter Straße liegen im Zeitplan. Im April muss eine Pause eingelegt werden, damit der Beton, der jetzt eingetragen wird, aushärten kann.
Die Arbeiten an der Emmerbachbrücke an der Steinfurter Straße liegen im Zeitplan. Im April muss eine Pause eingelegt werden, damit der Beton, der jetzt eingetragen wird, aushärten kann. Foto: Siegmar Syffus

Autofahrer, die auf ihren Routen die Emmerbachbrücke an der Steinfurter Straße nutzen, müssen sich seit nunmehr vier Wochen andere Wege suchen. Denn zur Verbesserung der Radweginfrastruktur wird das Bauwerk verbreitert. Ein Ende der Arbeiten kommt allmählich in Sicht: „Wir liegen im Zeitplan. Und so wie es jetzt aussieht, soll im Juni alles fertig werden“, berichtet Jan Rohlmann auf Anfrage.

Die Abrissarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Besondere Vorsicht war und ist geboten, weil der Emmerbach und die bereits verlegten Glasfaserleitungen zu schützen sind. „Die neuen Auflagen für die Kappenverbreiterung sind bereits betoniert“, gibt der Mitarbeiter des Ascheberger Tiefbauamtes einen Einblick in den aktuellen Stand. Nun müssen die Kappen eingeschalt, betoniert und mit Stahl bewehrt werden. „Die Schalung wird vor Ort hergestellt. Und der Beton braucht dann 28 Tage zum Aushärten, sodass die Restarbeiten und das Erstellen der Anschlüsse erst im Mai ausgeführt werden können“, führt Rohlmann aus. Dann steht Radfahrern und Fußgängern ein von zwei auf 3,50 Meter ausgebauter, den aktuellen Normen entsprechender Weg zur Verfügung.

Bis die Brücke wieder freigegeben wird, muss der Verkehr über die B 58 zur Kreuzung Hollenhorst umgeleitet werden, wodurch sich an der Linksabbiegerspur entsprechende Rückstaus bilden können. „Die Verkehrsleitführung funktioniert“, zieht Christian Scheipers vom Tiefbauamt der Gemeinde ein Zwischenfazit. Von der Umleitung seien insbesondere einige anwohnende Landwirte betroffen, die zum Beispiel auf Futterlieferungen für ihre Tiere angewiesen sind. „Aus diesem Grund haben wir den Wirtschaftsweg ,Zum Pöpping‘ offen gelassen und stehen mit den Anwohnern in Kontakt“, erläutert Scheipers.

Der Ausbau der Emmerbachbrücke kostet laut Angabe der Gemeindeverwaltung rund 135 000 Euro und wird mit 108 000 Euro EU-Mitteln zum Ausbau der Radwegeinfrastruktur gefördert.

Wöchentlich, so Jan Rohlmann aus dem Tiefbauamt, kommen unnötige Zusatzkosten hinzu: „Jeden Abend wird am Schleichweg entlang des Emmerbachs und unter der Brücke B 58 hindurch die Absperrung zur Seite gestellt. Die Baufirma muss vor der Arbeit erst alles wieder absperren und schreibt Zusatzstunden auf.“

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