Brand auf Bauernhof
Großeinsatz in der Osterbauer

Ascheberg -

Die Freiwillige Feuerwehr Ascheberg wurde am Dienstagabend zu einem hartnäckigen Brand in die Osterbauer gerufen.

Mittwoch, 25.03.2020, 12:54 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 15:37 Uhr
Brand eines Holzlagers in der Osterbauer Ascheberg
Brand eines Holzlagers in der Osterbauer Ascheberg Foto: Theo Heitbaum

Der Brand eines Holzlagers auf einem Bauernhof in der Osterbauer hat der Freiwilligen Feuerwehr , Bewohnern und Nachbarn am Dienstagabend große Sorgen und harte Arbeit bereitet. Nach rund drei Stunden hatten die Blauröcke den Brand unter einem Abdach an der Giebelwand eines Schweinestalls unter Kontrolle. In der Zwischenzeit war der nebenliegende Stall teilweise geräumt worden. 30 Tiere wurden notgeschlachtet, ein Schwein verendete im Gebäude, informiert die Polizei.

„Es war von vornherein der Brand eines Holzlagers neben einem Stall gemeldet. Deswegen sind alle drei Löschzüge ausgerückt“, informiert Wehrführer Rainer Koch . Während drei Trupps mit Strahlrohren gegen den Brand vorrückten, wurde im Hintergrund die Wasserversorgung aufgebaut. Koch erläutert: „Es gibt eine Saugstelle im Emmerbach, die für solche Zwecke eingerichtet worden ist. Sie haben wir angezapft. Bis zur Einsatzstelle sind 600 Meter Schlauch verlegt worden.“

Neben Wasser setzte die Wehr im Verlauf der Löscharbeiten auch Schaum ein. Er, so Koch, dringe tiefer in den Holzstapel ein und bremse die Sauerstoffzufuhr. Denn der Holzstapel habe sich wie ein Kaminbrand verhalten. Sobald oben einen Schicht abgeräumt worden war, drang Sauerstoff zum Brandherd, sodass das Feuer immer wieder aufflammte. Helfer waren bemüht, mit einem Frontlader möglichst viel Holz, das unter einem Abdach gelagert war, zu entfernen. 

Großeinsatz der Feuerwehr Ascheberg

1/27
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Schweine treiben

    Foto: Isabel Schütte
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Schweine treiben

    Foto: Isabel Schütte
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum
  • Brand in der Osterbauer Ascheberg

    Foto: Theo Heitbaum

Zuerst konzentrierte sich das Geschehen aufs Löschen. Durch die Hitze, so Polizei und Feuerwehr , sei aber ein Fenster des angrenzenden Schweinestalls geborsten. „Vier, fünf Tiere haben Brandverletzungen erlitten. Der Stall war verraucht“, informiert Koch. Familie und Nachbarn ließen die Tiere auf den Hof, zwei Anhänger nahmen einen Großteil der 350 Schweine auf. Etwa ein Drittel der Tiere musste auf Anraten des Kreisveterinärs durch einen Tierarzt notgeschlachtet werden. Wehrführer Koch berichtet, dass am Ende einige Tiere in dem Stall verbleiben konnten nachdem der Stall belüftet und vom Rauch befreit worden war. 

Die Freiwillige Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften vor Ort. Alle Fahrzeuge und viele Gerätschaften wurden benötigt. Im Hintergrund hielt sich ein Rettungswagen mit Sanitätern bereit. Die Experten der Polizei untersuchten die Brandstelle. Ursächlich dürfte eine Unachtsamkeit im Umgang mit Feuer gewesen sein.

Auf die Davensberger wartete bei der Rückkehr ein kleines Dankeschön. Wehrführer Uli Gövert postete einige Tüten „Nervennahrung“ und ein Schild mit einem „Dankeschön“.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7342258?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker