Erste ernsthafte Belastungsprobe
Atemschutzwerkstatt bewährt sich

Ascheberg -

Die Atemschutzwerkstatt im neuen Feuerwehrgerätehaus an der Ascheberger Raiffeisenstraße hat die erste große Bewährungsprobe bestanden.

Donnerstag, 26.03.2020, 19:54 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 20:00 Uhr
Atemschutzwerkstatt: Reinigung
Atemschutzwerkstatt: Reinigung Foto: Dominik Koch

Die Atemschutzwerkstatt im neuen Feuerwehrgerätehaus an der Ascheberger Raiffeisenstraße hat die erste große Bewährungsprobe bestanden. „Wir haben gegenüber früher viel Zeit gespart, bestimmt einen halben, wenn nicht sogar einen ganzen Tag“, berichtet Dominik Koch auch über eine zeitliche Entlastung für die Ehrenamtlichen. Nach dem Brandeinsatz in der Osterbauerschaft mussten 18 Atemschutzausrüstungen gereinigt und ebensoviele Sauerstoffflaschen aufgefüllt werden. Schon in der Nacht begannen die ersten Gerätewarte, die ersten Geräte wieder einsatzbereit zu machen. „Wir haben mehr Platz“, beschreibt Koch einen wesentlichen Unterschied zwischen dem ehrenamtlichen Arbeiten am alten und am neuen Standort. In der neuen Atemschutzwerkstatt gibt es einen schwarzen und einen weißen Bereich. Schwarz steht für benutzt und dreckig: In dem Teil der Werkstatt werden die Geräte auseinander gebaut, gereinigt und desinfiziert. Tiefere Becken und maschinelle Hilfen sorgen dafür, dass die Gerätewarte hier mit ihrer Arbeit schneller fertig werden. Die sauberen Teile wandern in den weißen Bereich, wo sie trocknen und zusammengebaut werden. „Die beiden Bereiche sind klar getrennt, das hilft beim Erledigen der Arbeit ungemein. Früher sah das manchmal nach Improvisieren aus“, berichtet Koch.

„Man gewöhnt sich schnell an die neuen Möglichkeiten“, berichtete Nico Halstrick, Gerätewart im Löschzug Ascheberg, noch vor dem Einsatz in der Osterbauer. Die Kollegen aus den anderen Löschzügen, die mit ihren gebrauchten Atemschutzausrüstungen ebenfalls nach Ascheberg kommen, sind – wie Koch – ebenfalls schon im Bilde. Und es werden peu à peu weitere Kameraden eingebunden. So unterstützte Christian Schröer am Tag Dominik Koch nach dem Einsatz, nachts hatte Nils Kruse zusätzlich angepackt.

Die Atemschutzwerkstatt war der erste Bereich, der im neuen Feuerwehrgerätehaus eingerichtet und fürs Arbeiten frei gegeben war. Der begonnene Umzug liegt wegen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen und der Kontaktsperre auf Eis. Es gibt keine Übungs- oder Dienstabende und auch kein gemeinsames Anpacken beim Umzug.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7344662?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker