OJA-Angebote sind angelaufen
Digitale Welt ermöglicht Kontakte

Ascheberg -

Die OJA geht nun digitale Wege (WN berichteten). Vieles ist geplant worden. Seit einer Woche sind die OJA-Mitarbeiter bei der Umsetzung. Wie es läuft? Darüber hat WN-Mitarbeiterin Tina Nitsche mit Dirk Hermann von der OJA gesproch

Donnerstag, 02.04.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 18:30 Uhr
Dirk Herrmann beim digitalen Krafttraining.
Dirk Herrmann beim digitalen Krafttraining. Foto: privat

Auch die Offene Jugendarbeit Ascheberg hat sich der derzeitigen Krisensituation angepasst. Die Pforten der Jugendeinrichtungen in Ascheberg und Herbern sind geschlossen. Die OJA geht nun digitale Wege ( WN berichteten). Vieles ist geplant worden. Seit einer Woche sind die OJA-Mitarbeiter bei der Umsetzung. Wie es läuft? Darüber hat WN-Mitarbeiterin Tina Nitsche mit Dirk Hermann von der OJA gesprochen.

 

Sport war ein Stichwort als es um die digitalen Planungen ging. Wie ist das Projekt angelaufen?

Dirk Hermann: „Das Sport-Projekt läuft nun seit einer Woche. Von montags bis freitags gibt es jeweils von 15 Uhr bis 15.45 Uhr Ausdauertraining mit Wencke Lemcken. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Viele Jugendliche nehmen das Angebot wahr. Besonders gut kommt dabei an, dass da jemand vorturnt, den man kennt. Überdies sind wir alle über den Server miteinander verbunden, so dass sich jeder interaktiv einbringen kann.“

Es war ja die Rede von weiteren Sportangeboten. Wird davon auch schon etwas umgesetzt?

Dirk Hermann: „Ja, und zwar dienstags und donnerstags. Da schließt sich direkt an das Ausdauertraining das Krafttraining an, wo ich vorturne (lacht). Allerdings lassen wir dieses Angebot über die Videokonferenz Splitscreen laufen. Denn auf diese Weise kann ich, und nur ich, die Teilnehmer, sofern sie via Handy mit uns verbunden sind, sehen. Das ist wichtig, damit ich sie auch korrigieren kann. Denn beim Kraftsport kommt es vor allem auch darauf an, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden.“

Es wurden neben den Sportangeboten ja auch weitere Pläne, wie für ein Krimi-Dinner, gemacht. Wie verhält es sich nun bei den weiteren Angeboten?

Dirk Hermann: „Am Samstag gibt es das erste Spielduell á la Schlag den Star. Das ist eine Art Challenge, die Uta Kerckhoff und ich gerade entwickeln. Am Samstag gibt es dann quasi zur Prime Time von 19 Uhr bis 21 Uhr die erste interaktive Show.“

Neben den Digitalen Angeboten hatten Sie angekündigt über alle Kanäle, auch über Ihre Diensthandys von 9 Uhr bis 19 Uhr erreichbar zu sein. Wird dieses Angebot schon genutzt?

Dirk Hermann: „Ja, in der Tat, dieses Angebot wird schon kräftig genutzt. Vormittags sind zwar nicht ganz so viele online, aber ansonsten wird unser Angebot vor allem dazu genutzt, sich auch auszutauschen.“

Gibt es weitere Ideen, die sich nach der ersten Woche nun herauskristallisiert haben?

Dirk Hermann: „Ja, die gibt es. Wir sind dabei, das Geräusch des Tages auf den Weg zu bringen. Da werden Geräusche aus der OJA aufgenommen, die es dann von den Jugendlichen zu erraten gilt. Dabei sind auch Gewinne angedacht. Aber wie gesagt, dass befindet sich gerade alles in der Ausarbeitung.“

Wie verhält es sich eigentlich mit der OJA-App? Diese sollte ja schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden.

Dirk Hermann: „Die OJA-App ist seit Montag online und kostenlos über den Play- und Appstore beziehbar. Hierüber wird wahrscheinlich dann auch das Geräusche-Raten laufen. Natürlich arbeiten wir auch an der Umsetzung weiterer Ideen.“

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