Ascheberg tritt NRW-Netzwerk bei
Impulse für nachhaltige Mobilität in den Kommunen

Ascheberg -

Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt Ascheberg Impulse und Informationen, um die eigenen Angebote und Strukturen nachhaltiger zu gestalten.

Montag, 06.04.2020, 18:56 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 17:02 Uhr
Dietmar Panske (MdL), Verkehrsminister Hendrik Wüst, Thomas Stohldreier (Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales der Gemeinde Ascheberg) und Joachim Künzel (Geschäftsführer Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) freuten sich über die Urkunde.
Dietmar Panske (MdL), Verkehrsminister Hendrik Wüst, Thomas Stohldreier (Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales der Gemeinde Ascheberg) und Joachim Künzel (Geschäftsführer Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) freuten sich über die Urkunde. Foto: Smilla Dankert

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt Ascheberg nun Unterstützung, um passende Maßnahmen für die Gemeinde zu erarbeiten. Jetzt erhielt die Gemeinde Ascheberg von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst die Urkunde für den Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW.

„Seit einem Jahr ist der Arbeitskreis Mobilität bereits vor Ort aktiv“, erklärt Thomas Stohldreier, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales. „Aktuell wird die Erstellung eines Mobilitätskonzeptes inklusive einer Mobilitätsbefragung auf den Weg gebracht. Carsharing und Lastenradsharing soll es bei uns auch schon sehr bald geben. Um die Mobilität in Ascheberg nachhaltig weiter zu entwickeln, profitieren wir auch von dem Austausch und dem Wissen in diesem Zukunftsnetz.“ Neben der Gemeinde Ascheberg erhielten aus dem Kreis Coesfeld auch die Städte Lüdinghausen und Coesfeld sowie die Gemeinden Senden und Nordkirchen ihre Mitgliedsurkunde.

Nachhaltige und attraktive Mobilitätsangebote entwickeln

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW, so die Pressemitteilung, ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement, so die Verlautbarung weiter.

Diese Expertise nutzt nun auch die Gemeinde Ascheberg. Vor der Kulisse des Erbdrostenhof in der Fahrradstadt Münster nahm Stohldreier von Landesverkehrsminister Hendrik Wüst die Urkunde entgegen. „Mobilität muss besser und sauberer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe. „Ich freue mich, dass in immer mehr Kommunen Mobilität zur Chefsache wird. Vor Ort wissen die Menschen am besten, welche Mobilitätsangebote funktionieren.“ Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein fünfjähriges Bestehen.

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. In Westfalen-Lippe ist das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Insgesamt verlieh Verkehrsminister Hendrik Wüst 54 kommunalen Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW, 210 Mitgliedskommunen gibt es mittlerweile landesweit.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7359825?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker