60 300 Euro Förderung für den SV Herbern
Tennisplätze werden wetterfest

Herbern -

Gute Nachrichten für den SV Herbern: Aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ bekommt der Verein 60 300 Euro. Damit wollen die Verantwortlichen zwei Tennisplätze von Profis wetterfest machen lassen.

Montag, 04.05.2020, 06:35 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 19:14 Uhr
Die Tennisplätze eins und zwei des SV Herbern können dank einer Förderung aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ zu Allwetterplätzen umgestaltet werden.
Die Tennisplätze eins und zwei des SV Herbern können dank einer Förderung aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ zu Allwetterplätzen umgestaltet werden. Foto: SV Herbern

Positive Nachrichten gab es jetzt für den SV Herbern: Der Kreissportbund Coesfeld hat den Antrag zum Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ mit 60 300 Euro bewilligt. Der SVH wird zwei von insgesamt fünf Tennisplätzen auf Allwetterplätze umstellen. Die Umbaumaßnahmen wird die Firma Sportas aus Olfen übernehmen, teilt der Verein mit.

„Das sind doch mal tolle Nachrichten“, betont der erste Vorsitzende des Vereins, Jürgen Steffen . Mit dem Förderbetrag können 90 Prozent der Gesamtkosten aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ finanziert werden. Insgesamt wird die Maßnahme voraussichtlich mit 66 600 Euro zu Buche schlagen. Die Restkosten von rund 6300 Euro muss der Verein tragen.

Vorarbeiten erfolgen in Eigenregie

„Wann die Umbauarbeiten beginnen können, liegt an der Terminvergabe der Spezialfirma aus Olfen“, sagt Steffen. Die renovierten Tennisplätze ähneln dann dem herkömmlichen Sandplatz, bestehen aber aus einer Kunststoffschicht, die mit einem feinen Granulat bedeckt ist. Bevor das Vorhaben umgesetzt werden kann, muss der alte Belag abgetragen werden. „Wir werden einiges in Eigenregie durchführen. Der Vorstand der Tennisabteilung ist gut aufgestellt, da mache ich mir keine Sorgen“, unterstreicht der SVH-Vorsitzende.

Demnach hat auch die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, nach ihrem Besuch beim SV Herbern im vergangenen Jahr (WN berichteten) Wort gehalten, als sie für das Förderprojekt warb.

In einer Pressemitteilung betont Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

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