FDP Ascheberg fordert
Stopp für Baupläne an Lüdinghauser Straße

Ascheberg -

Die Pläne der Gemeinde an der Lüdinghauser Straße werden diskutiert. Die FDP fordert, sie zu stoppen.

Dienstag, 02.06.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 02.06.2020, 20:43 Uhr
Der gemeinsame Rad- und Fußweg an der Lüdinghauser Straße soll aus Sicht der FDP erhalten bleiben.
Der gemeinsame Rad- und Fußweg an der Lüdinghauser Straße soll aus Sicht der FDP erhalten bleiben. Foto: Theo Heitbaum

Während der Sitzung des Bauausschusses wurde die Neugestaltung der Lüdinghauser Straße vorgestellt. Es ist vorgesehen, dass der Radverkehr von der bisherigen Trasse auf die Straße verlagert werden soll. Dafür soll die Straße um einen Meter verbreitert werden. Dadurch verringert sich der Abstand der Straße zu den Alleebäumen. Die Bäume sollen durch Platten geschützt werden, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Diese Planung muss nach Auffassung der FDP-Ascheberg sofort gestoppt werden, teilt Vorsitzender Peter Leyers mit.

Die Liberalen begründen ihren Stopp-Appell so: Die jetzige Regelung des gemeinsamen Fuß- und Radweges funktioniere bisher ohne Zwischenfälle. Die neue Planung könne das nicht garantieren. Die Schutzvorkehrungen für die Bäume würden die Gefahr bergen, dass die Wurzeln durch den Ausbau der Straße geschädigt werden. Zudem entstünden erhebliche Mehrkosten, die keine Verbesserungen der jetzigen Situation bringen werde. Der Lückenschluss zur Sandstraße sei nicht gelöst. Ebenso sollen die Altglascontainer vom jetzigen Standort an die Einfahrt zur Ecke Adamsgasse/Friedhof verlagert werden. Auch hier bringe die Regelung der Anfahrt durch die Bürger und das Abholen durch den Entsorger nicht lösbare Probleme mit sich, meint die FDP . Die Container müssten einen Standort erhalten, der für alle Beteiligten die bestmögliche Lösung biete. Die neue Planung könne das nicht gewährleisten. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, damit keine Situation entstehe, die von vielen Bürgern so nicht gewollt sei, aber dann für immer festgeschrieben ist. Ebenso dürfe sich das Bauvorhaben des neuen Vollsortimenters nicht verzögern.

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