SPD stellte Kommunalwahlkandidaten auf
100 Prozent für Monika Verspohl

Ascheberg -

Das SPD-Team für die Kommunalwahl im Herbst steht. Monika Verspohl klopft mit einem einstimmigen Votum an die Tür des Bürgermeisterzimmers. 14 Frauen und Männer treten in den Wahlbezirken an.

Freitag, 12.06.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 11:48 Uhr
Das Team der SPD für die Kommunalwahl bilden (v.l.) Wolfgang Nickel, Irene Hellwig, Birgit Homann, Harald Kastner, Uwe Cottmann, Claudia Ley, Max Haupt, Petra Haverkamp, Volker Brümmer, Monika Verspohl, Christian Ley, Sebastian Klaas, Christian Klaverkamp, Ludger Klaas, Bärbel Möllenkamp, Nadine Ohk, Elmar Hammwöhner, Hermann-Josef Vogt und Johannes Waldmann.
Das Team der SPD für die Kommunalwahl bilden (v.l.) Wolfgang Nickel, Irene Hellwig, Birgit Homann, Harald Kastner, Uwe Cottmann, Claudia Ley, Max Haupt, Petra Haverkamp, Volker Brümmer, Monika Verspohl, Christian Ley, Sebastian Klaas, Christian Klaverkamp, Ludger Klaas, Bärbel Möllenkamp, Nadine Ohk, Elmar Hammwöhner, Hermann-Josef Vogt und Johannes Waldmann. Foto: SPD

Nun ist es offiziell: Mit Monika Verspohl bewirbt sich erstmalig eine Frau in der Gemeinde Ascheberg für das Amt der Bürgermeisterin. Stehende Ovationen waren die Reaktion der SPD-Mitglieder im großen Münsterlandsaal des Hotels Clemens-August bei der Bekanntgabe des einstimmigen Wahlergebnisses.

Vorab hatte Monika Verspohl, die als PR-Managerin in der Wirtschaft tätig ist, in Rede ihre Motivation für ihre Kandidatur und ihre Ideen für die Gemeinde Ascheberg dargelegt. Als Bürgermeisterin werde sie transparent und bürgernah arbeiten. Dabei sei ihr wichtig alle Menschen in der Gemeinde zu beteiligen. „Ich werde mit offenen Ohren und offenen Augen in Ascheberg leben und arbeiten. Ich werde zuhören und hinschauen, was die Menschen in den Ortsteilen bewegt. Nur so kann ich erfahren, wo es Handlungsbedarf gibt.“ Eine gute Kommunikation mit den Bürgern mit mobilen Sprechstunden in den Ortsteilen, einem digitalen Newsletter und regelmäßigen Informationen über die lokale Presse und über Social-Media-Kanäle möchte sie aufbauen. Die Ortsteile sollen zukunftsfähig gemacht werden und alles Nötige für den Alltag vorhalten: Neben guten Schulen und ausreichenden Kindergärten, einen lebendigen Einzelhandel, Geschäfte für die Nahversorgung, Ärzte sowie Restaurants und Cafés. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das auch in kleineren Orten möglich ist! Dazu gehören auch schöne Plätze mit Aufenthaltsqualität und viel Grün.“

Der SPD Ortsverein Ascheberg präsentiert daneben für die Kommunalwahl am 13. September ein breit aufgestelltes Team für die Wahlkreise. Die Kandidaten bilden einen gesellschaftlichen Querschnitt der Gemeinde ab: Unternehmer, Erzieherin, Rentner befinden sich genauso darunter wie Angestellte und Arbeiter, heißt es in der Mitteilung der Partei. Auffallend sei ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern jeden Alters, das sich auch in der Reserveliste der Sozialdemokraten wiederfindet.

Ex-Vorsitzender Johannes Waldmann startet von einem hinteren Listenplatz: „Eine bewusste Entscheidung. Ich traue mir zu, den Wahlkreis direkt zu gewinnen, da ich vielen Anliegen und Projekten aus Davensberg Gehör verschaffe.“

Volker Brümmer stellte eingangs das weiter geschliffene Programm der SPD zu Kommunalwahl vor. Neben ausreichenden Baugebieten für junge Familien, will sich die SPD auch zukünftig intensiv vor allem für ausreichend Wohnraum für alle Menschen in der Gemeinde einsetzen „Wir brauchen in allen Ortsteilen auch ausreichend bezahlbare Mietwohnungen für die Bürger mit kleineren Einkommen, aber auch für Alleinstehende und Auszubildende “, erklärt der Vorsitzende. Mit den Schulen möchte die SPD Vorreiter im Münsterland werden. „Mit einem guten digitalen Ausbau und einem noch besseren Raumangebot werden wir die Schulen für fit die Zukunft machen. Davon profitieren alle Kinder in der Gemeinde!“

Deutlich positioniert sich die SPD Ascheberg für den Ausbau des Radverkehrs in der ganzen Gemeinde. „Wir wollen keine Blechlawinen in den Ortskernen, sondern dem Radverkehr mehr Vorrang gewähren. In Ascheberg bedeutet das zudem für uns: Kein Durchgangsverkehr in der Sandstraße!“

Brümmer schloss mit den Worten: „Ich freue mich auf einen tollen Wahlkampf mit Euch und unserer Bürgermeisterkandidatin Monika Verspohl. Vielen Dank für Euren Einsatz!“

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