Offene Jugendarbeit Ascheberg
Analoge Treffs kehren vorsichtig mit neuen Hygienestandards zurück

Ascheberg -

Die Durststrecke ist überwunden, die Offene Jugendarbeit Ascheberg nimmt ihre direkte Arbeit mit den Jugendlichen wieder auf.

Samstag, 13.06.2020, 15:40 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 11:48 Uhr
OJA kehrt analog zurück
OJA kehrt analog zurück Foto: Theo Heitbaum

Die Durststrecke ist überwunden, die Offene Jugendarbeit Ascheberg nimmt ihre direkte Arbeit mit den Jugendlichen wieder auf. „Die derzeitigen Lockerungen ermöglicht es uns den Jugendtreff an einigen Tagen wieder zu öffnen“, so Dirk Hermann , hauptamtlicher Mitarbeiter der OJA. Konkret bedeutet dies, dass eine gewisse Anzahl von Jugendlichen an zwei Tagen in Ascheberg die OJA im Burghof und an einem Tag das JuIn in Herbern besuchen dürfen. Sie müssen sich vorher beim Team anmelden und eine Einverständniserklärung ausfüllen. Bei minderjährigen Besuchern müssen die Erziehungsberechtigten eine Unterschrift leisten. „Wir sind auch darauf angewiesen, dass die Jugendlichen die Auflagen erfüllen und sich an die derzeitigen Hygienevorgaben halten“, appelliert Hermann. In den kommenden Tagen wird das OJA-Team verstärkt durch aufsuchende Arbeit an den informellen Treffpunkten die Jugendlichen mit den momentanen Regularien des Jugendtreffs vertraut machen.

Auch in den Räumlichkeiten hat sich einiges getan. Hygienestationen wurden installiert, sämtliche gemütliche Sitzgelegenheiten, wie Sofas und Sitzsäcke durch Stühle ersetzt und die Laufwege und Sitzbereiche farblich gekennzeichnet. „Natürlich ist das nur das Konzept für die Anfangsphase des hoffentlich schrittweisen Übergangs in den Normalbetrieb“ führt der Sozialpädagoge der OJA weiter aus. Die mittlerweile etablierten Aktionen und Events, die auf digitalem Wege stattfinden, werden hingegen auch weitergeführt.

Corona-Virus bedingt steht die Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter in den Sommerferien vor besonderen Herausforderungen. Nähere Informationen über Betreuungszeiten, Anmeldeverfahren und Rahmenbedingungen werden durch die Grundschulen an die Eltern herangetragen.

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