Außengastronomie vor dem Jagdschlösschen
„Aschebergs Ortskern stärken“

Ascheberg -

Probeweise bis zum 15. Oktober darf vor dem Jagdschlösschen eine Außengastronomie mit sechs Tischen betrieben werden. Hierdurch sollen der Ascheberger Ortskern belebt und die Corona-bedingten Einnahmeausfälle des Gastronomen (zumindest teilweise) ausgeglichen werden.

Donnerstag, 25.06.2020, 14:17 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 16:28 Uhr
Auf dem Bürgersteig soll Außengastronomie möglich werden. Die Fahrbahn wird schmaler.
Auf dem Bürgersteig soll Außengastronomie möglich werden. Die Fahrbahn wird schmaler. Foto: Theo Heitbaum

Die Gemeinde Ascheberg will dem Betreiber des Jagdschlösschens probeweise bis zum Herbst einen Abschnitt des Bürgersteigs für seine Außengastronomie überlassen. Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier präsentierte dem Gemeinderat das Ergebnis eines Termins, an dem die Polizei, die Straßenverkehrsbehörde des Kreises, das Ascheberger Ordnungsamt sowie Besitzer und Betreibergesellschaft des Jagdschlösschens, in der Julia Möllers und Franz-Josef Schütte gleichberechtigte Partner sind, teilgenommen hatten.

Der Verwaltungsmann stellte den Vorschlag unter den Schlagworten „Stärken des Ortskerns“, mehr Außengastronomie und Aufenthaltsqualität im Ortskern vor. Vereinbart wurde, dass – aus Richtung Sandstraße kommend – hinter der gestrichelten Halteverbotszone drei Parkplätze entfallen. In dem Bereich sollen auf dem Bürgersteig sechs Tische für Gäste des Jagdschlösschens aufgestellt werden. Die Fußgänger werden diese Stelle auf der bisherigen Fahrbahn passieren. Der Bereich wird auf Höhe des Bürgersteigs angehoben und durch Barrieren gesichert. Es verbleibt eine drei Meter breite Fahrbahn.

Der Eingriff in die Himmelstraße wurde seitens des Kreises unter der Vorgabe genehmigt, dass im Bereich von der Sandstraße bis zur Konermannstraße eine Tempo-20-Zone eingerichtet wird. Zugleich wird Tempo 20 auf der Sandstraße vom bisherigen Ende bei der Reinigung bis zur Bärenapotheke verlängert. Eine Konsequenz des vergrößerten Tempo-20-Bereichs wird sein, dass an der Einmündung der Himmel- in die Sandstraße die „Rechts vor Links“-Regel gelten wird.

Der Versuch ist bis zum 15. Oktober befristet. „Dann werden wir auswerten, wie das Angebot angenommen worden ist“, informiert Stohldreier, der das jetzt schnelle Vorgehen auch mit den Einnahmeausfällen der Gastronomie während der Corona-Zeit begründete.

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