Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft
Gute Noten für die Gemeinde Ascheberg

Ascheberg -

Die Gemeinde unter der Lupe: Im Auftrag von Unternehmerverbänden hat das Institut der Deutschen Wirtschaft die Kommunen aus diesem speziellen Blickwinkel betrachtet. Mit einem schönen Ergebnis

Samstag, 27.06.2020, 08:25 Uhr aktualisiert: 28.06.2020, 14:54 Uhr
Unternehmer ließen Ascheberg unter die Lupe nehmen.
Unternehmer ließen Ascheberg unter die Lupe nehmen. Foto: Theo Heitbaum

Die Gemeinde unter der Lupe: Im Auftrag von Unternehmerverbänden hat das Institut der Deutschen Wirtschaft die Kommunen aus diesem speziellen Blickwinkel betrachtet. Das Ascheberger Ergebnis ist vorzeigenswert. Im Niveau-Ranking wird die Gemeinde auf Platz 25 in NRW (von 396) und auf Rang 3363 (von 10 554) geführt. Beim Betrachten der vergangenen drei bis fünf Jahre sind es die Ränge 124 in NRW und 4558 in Deutschland. Dass die Zahlen hier schlechter ausfallen ist für die Autoren der Studie nicht verwunderlich, denn „wer gut ist, hat wenig Potenzial, sich zu verbessern.“

Aus Unternehmersicht wurden vier Bereiche intensiver beleuchtet. In Sachen Wirtschaft wird Ascheberg auf Platz 36 in NRW geführt. Gepunktet hat die Gemeinde bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen (Rang 34) und der Gewerbesteuerhebesätze (Platz 40). Die gemeindliche Steuerkraft wird auf Rang 143 gesehen, bei den Patentanmeldungen führt die Gemeinde das letzte Drittel an (Platz 256).

An zweiter Stelle hat die Lebensqualität in den drei Orten zum guten Ergebnis beigetragen (Platz 52 in NRW). Die Nähe zur Autobahn (Platz 25) und der Altersquotient (Platz 70) sind einstellig. Die Kaufkraft ist vergleichsweise groß (Platz 105). Bei den Ärzten pro 1000 Einwohnern sieht es mit Platz 231 schon anders aus. Naturnahe Flächen, wo Menschen sich erholen können, dürfte er durchaus mehr geben (Platz 285). Negativ zu Buche schlägt der Pendlersaldo, unter dem Stichwort Wanderungen (Platz 357).

Beim Faktor Arbeit rangiert Ascheberg auf Platz 135. Nach oben zieht die Beschäftigungsrate der Frauen (Platz 108), nach unten die Wanderung der 30- bis 50-Jährigen (Platz 239). Die Arbeitsplatzversorgung bringt Platz 132.

Nah dran ist der Faktor Wohnen (Platz 143). Bei den erteilten Baugenehmigungen rangiert Ascheberg auf Platz 18, beim Wohnungsneubau auf Platz 33, der Wohnfläche auf Rang 255 und der Breitbandverfügbarkeit (50Mbit) auf Platz 146.

Kreisergebnisse

Niveau: Die Nummer eins im Kreis ist Havixbeck auf Platz 13. Es folgen 22. Coesfeld, 25. Ascheberg, 34. Rosendahl, 40. Nordkirchen, 50. Senden, 60. Nottuln, 68. Billerbeck, 150. Dülmen, 204. Lüdinghausen, 252. Olfen. Dynamik: 6. Nordkirchen, 15. Rosendahl, 17. Havixbeck, 29. Coesfeld, 31. Billerbeck, 83. Lüdinghausen, 85. Nottuln, 124. Ascheberg, 143. Dülmen, 183. Olfen, 248. Senden.

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In der jüngeren Vergangenheit, die im Dynamik-Ranking abgebildet wird, spiegeln sich die Baugebiete Königsallee und Hemmen wieder. Das Zusatzangebot bringt Ascheberg bei Betrachten der vergangenen drei bis fünf Jahre auf den achten Platz in Sachen Wohnen. Bei der Wirtschaft hat sich die gemeindliche Steuerkraft deutlich verbessert (Platz 40). In Sachen Arbeit haben andere Kommunen deutlich mehr zugelegt. Auffällig ist, dass bei der Lebensqualität die Bereiche Altersquotient (Platz 369) und naturnahe Flächen (Platz 377) Richtung Schlusslicht im Land NRW tendieren. Beim Letzteren stellt sich die Frage, woher die Daten der Studie kommen, denn schließlich ist in diesem Zeitraum die Deipe Wiese in Davensberg umgestaltet worden.

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