Neue Ortsschilder sind aufgestellt
Willkommen in Damich

Davensberg -

Tschüss Kreis Coesfeld, es lebe Damich! Zu Wochenbeginn ist der Schlussstrich unter eine Gemeinschaftsaktion der Davensberger Vereine gezogen worden.

Dienstag, 30.06.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.06.2020, 22:00 Uhr
Markus Budnik (Feuerwehr), Initiator Frank Neve (Burgturmspielschar), Anneliese Buntrock (Heimatverein), Anton Bitter (Bürgerschützen), Brigitte Klemann (Turmbläser), Thomas Stohldreier (Gemeinde) und Werner Eickholt (Heimatverein) freuen sich über die Gemeinschaftsaktion.
Markus Budnik (Feuerwehr), Initiator Frank Neve (Burgturmspielschar), Anneliese Buntrock (Heimatverein), Anton Bitter (Bürgerschützen), Brigitte Klemann (Turmbläser), Thomas Stohldreier (Gemeinde) und Werner Eickholt (Heimatverein) freuen sich über die Gemeinschaftsaktion. Foto: hbm

Tschüss Kreis Coesfeld, es lebe Damich! Zu Wochenbeginn ist der Schlussstrich unter eine Gemeinschaftsaktion der Davensberger Vereine gezogen worden. Der gemeindliche Bauhof und die überörtlichen Straßenwärter haben die Ortsschilder in Davensberg ausgetauscht. Dort steht unter dem Ortsnamen nun die plattdeutsche Bezeichnung „Damich“. Da nur drei Zeilen auf Schildern erlaubt sind, fiel der Hinweis „Kreis Coesfeld“ weg.

Die Idee wurden bei der Burgturmspielschar geboren, andere Vereine fanden die Idee gut und so ging ein Schreiben an die Ascheberger Verwaltung raus. Nach dem politischen Beschluss sollte die Idee eine Runde nach Düsseldorf drehen, wurde aber wieder eingefangen (WN berichteten). Mit dem Ratsbeschluss vom Jahresbeginn, der die Hauptsatzung entsprechend änderte, wurden die Schilder bestellt. Am Ende ging es nur noch darum, dass Gemeinde und überregionale Straßenwärter einen gemeinsamen Aufstelltermin fanden.

„Wir hätten das gerne mit Musik im Dorf gefeiert“, berichtete Brigitte Klemann. Doch große Feiern sind in Corona-Zeiten tabu. Deswegen gab es für das erste Dorfschild mit plattdeutscher Unterzeile in Kreis Coesfeld „nur“ einen Pressetermin mit Vereins- und Gemeindevertretern. Bauhofleiter Andreas Nünneke und Günter Niesmann hatten die Schilder gerade aufgestellt, da erschienen auch schon die Vereinsleute, die sich mit einem Korn zuprosteten.

Die Vereine hatten nicht nur die Idee, sondern auch Geld für die Aktion gesammelt. „Das hat fast ausgereicht“, informierte Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier. Die Gemeinde hatte nicht nur die Seite mit der neuen Damich-Zeile ausgetauscht, sondern auch die unveränderten Ortsausgangsschilder. An insgesamt fünf Orten mussten die Schilder getauscht werden.

Als die Frage nach dem Verbleib der alten Schilder aufkam, schnellten gleich die Finger nach oben. „Da die Vereine die neuen Schilder bezahlt haben, können wir ihnen als Dankeschön die alten Schilder überlassen“, erklärte Stohldreier und ließ einige Gesichter strahlen.

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