ÜBM der Lambertusschule übernimmt Aufgabe in den ersten drei Wochen
Der etwas andere Ferienmodus

Ascheberg -

Die Corona-Auflagen erschweren die Arbeit und schränken den Freiraum ein. Nichtsdestotrotz möchten die Mitarbeiterinnen der ÜBM der Lambertusschule den zu betreuenden Kindern drei schöne, erste Ferienwochen bereiten – es soll möglichst viel nach draußen gehen. In der zweiten Ferienhälfte übernimmt die OJA die Betreuung.

Donnerstag, 02.07.2020, 16:12 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 15:57 Uhr
25 Kinder in drei Gruppen betreut der Verein für Übermittagsbetreuung an der Lambertusschule Ascheberg. Alle Gruppe müssen jeweils in einem Raum bleiben. Das gehört zu den Corona-Bedingungen, die Einzuhalten sind.
25 Kinder in drei Gruppen betreut der Verein für Übermittagsbetreuung an der Lambertusschule Ascheberg. Alle Gruppe müssen jeweils in einem Raum bleiben. Das gehört zu den Corona-Bedingungen, die Einzuhalten sind. Foto: ÜBM

Von der Notbetreuung in den Ferienmodus: Für die Mitarbeiterinnen des Vereins für Übermittagsbetreuung an der Lambertusschule Ascheberg bleibt es dabei. Sie gestalten mit dem großen Erfahrungsschatz des normalen Alltags die veränderten Umstände in Corona-Zeiten.

Von März bis Mitte Juni war der Personaleinsatz besonders hoch, weil das notwendige Trennen der Kinder mit teilweiser 1:1-Betreuung einher ging. 2000 Stunden mussten die Mitarbeiterinnen einsetzen, um die Notbetreuung zu gewährleisten. In den Ferien geht es vom Tenor her so weiter: Es sind weniger Kinder als in den Vorjahren da, dafür aber mehr Betreuerinnen.

„Wir haben in den ersten beiden Wochen 25 Mädchen und Jungen hier“, berichtet Anna Bludau , „Sie sind auf drei Gruppen verteilt worden. In jeder Gruppe sind zwei Betreuerinnen, dazu ist eine Mitarbeiterin im Hintergrund aktiv und eine Küchenfrau im Einsatz.“ Bludau berichtet, dass in dem geschlossenen System die Türen zu sind. Selbst die Eltern liefern ihre Kinder nicht in den ÜBM-Räumen ab oder schauen am Nachmittag, wo ihr Kind ist. Die Übergabe erfolgt auf dem Schulhof.

Drinnen, berichtet Bludau, hat jede der Gruppen, die nach den Abholzeiten 14, 15 und 16 Uhr gebildet wurden, einen eigenen Raum. Dort sollen die Kinder bleiben. Gegenüber dem normalen Ferienprogramm ist das deutlich weniger Freiraum für die Kinder. Auch den üblichen Ausflug einmal in der Woche gibt es nicht. Leichter wird die Arbeit mit den Kindern, wenn es nach draußen geht. Auch da sind die Bereiche, wohin es für einzelne Gruppen gehen kann, genau vorgezeichnet: Schulhof, Innenhof und Atrium stehen zur Verfügung. „Wir schauen, ob wir Spielplätze besuchen oder in den Wald gehen. Es wird auch eine Rallye geben“, weiß Bludau, dass neben dem kreativen ruhigen Raumprogramm besonders Bewegung gefragt ist.

Die ÜBM wird in der nächsten Wochen noch einmal 25 Kinder betreuen. Für die dritte Woche sind 20 Kinder angemeldet worden. Das Angebot war kurzfristig mit Hilfe der Gemeinde und einer Bedarfsabfrage bei den Eltern aus der Taufe gehoben worden. In der zweiten Ferienhälfte übernimmt die OJA.

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