Bereichsforum verwirft Absage und bittet ums Mitmachen
„Eine Gemeinde liest“ wird im Eilverfahren geplant

Ascheberg -

Die Aktion „Eine Gemeinde liest“ war für dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie eigentlich schon eingemottet worden. Doch jetzt planen die Veranstalter doch eine Aktion – unter Berücksichtigung der Corona-Bedingungen.

Sonntag, 12.07.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 15:00 Uhr
Was im April undenkbar schien, soll nun im Eilverfahren geplant werden: Die Neuauflage von „Eine Gemeinde liest“.
Was im April undenkbar schien, soll nun im Eilverfahren geplant werden: Die Neuauflage von „Eine Gemeinde liest“. Foto: hbm

Drei Jahre haben Menschen in der Gemeinde den Sommer mit kleinen Geschichten garniert. „Eine Gemeinde liest“ war der Titel einer Lesereise durch die Gemeinde. Vom Burgturm in Davensberg bis zum Heimatgarten in Herbern fanden sich Orte, an denen die passenden Geschichten vorgetragen wurden. In diesem Jahr hatten die Organisatoren des Bereichsforums Kultur und Tourismus von Ascheberg Marketing schon vor der Corona-Pandemie kapituliert. Schließlich ist es nicht einfach, Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen. „Wir waren in unserer bisherigen Planung, die üblicherweise schon im April beginnt, davon ausgegangen, dass die Aktion in diesem Jahr nicht stattfinden kann“, meldet sich nun Vorsitzende Anke Richter-Weiß an bisher Vortragende: „Nach einigen Überlegungen und den inzwischen gelockerten Regelungen, die Corona-Pandemie betreffend, haben wir vom Vorbereitungsteam beschlossen, einen Versuch zu wagen, die Aktion ‚Eine Gemeinde liest‘ in etwas veränderter Variante doch durchzuführen.“

Mit dem Brief an die geübten Vorleser erkundet das Bereichsforum nun, ob eine Durchführung möglich ist. Geplant war, die Vorlesetermine zwischen 14. und 23. August stattfinden zu lassen. „Wir wissen, es ist jetzt sehr kurzfristig und auch sehr spontan – wir glauben aber, dass sich eine möglicherweise abgespeckte Version mit Ihrer Hilfe organisieren lässt“, wendet Richter-Weiß sich an Akteure der Vorjahre. Wer bereit ist, sich wieder mit einem Beitrag einzubringen, meldet sich bis zum 20. Juli bei info@ascheberg-marketing.de oder telefonisch im Büro Ascheberg Marketing unter  0 25 93/ 63 24. Sollten genügend Rückmeldungen kommen, wird die Aktion durchgeführt. Die Planer benötigen den Titel des Buches, den Autor und eine kurze Beschreibung des Inhalts, einen Terminwunsch (gerne mit Alternativangabe) und wo die Lesung stattfinden soll.

Potenzielle Vorleser beachten, dass Vorlesungen in diesem Jahr aufgrund der Hygienebestimmungen nur draußen möglich sind, idealerweise mit einer Unterstellmöglichkeit bei Regen. Für Stühle oder ähnliches brauchen Vortragende nicht zu sorgen. Wer keinen Einfall für einen geeigneten Leseort hat, darf bei den Organisatoren nachfragen.

Die Bewerbung der Aktion wird dann in diesem Jahr etwas anders als bisher sein, da der zeitlich längere Vorlauf der Vorjahre fehlt: „Wir werden die Zeitung einbeziehen, Plakate an ausgesuchten Orten aufhängen, Handzettel verteilen sowie auf sozialen Netzwerken die Veranstaltung publizieren“, erklärt Richter-Weiß.

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