Mirjam-Kindergarten
Im Hummelnest ist viel Platz

Ascheberg -

Das „Hummelnest“ der Mirjam-Kita nutzt die ehemaligen Räume der Caritas-Tagespflege an der Bultenstraße. Das Platzangebot ist großzügig, so dass sich auch Kinder austoben können, die „Hummeln im Hintern haben“.

Sonntag, 26.07.2020, 18:08 Uhr
Eine Leseecke ist in den neuen Räumen genauso zu finden, wie die Möglichkeit sich auszutoben.
Eine Leseecke ist in den neuen Räumen genauso zu finden, wie die Möglichkeit sich auszutoben. Foto: Theo Heitbaum

Der Volksmund formuliert manchmal derb. Wenn beispielsweise davon die Rede ist, dass Menschen „Hummeln im Hintern“ haben. Dann ist von Zeitgenossen die Rede, die nicht zur Ruhe kommen. Wie mag es da wohl in einem „Hummelnest“ zugehen?

Die Antwort gibt es seit einer Woche an der Bultenstraße in Ascheberg. Denn in die früheren Räume der Caritas-Tagespflege ist die Mirjam-Kita mit der Gruppe „Hummelnest“ eingezogen. „Es ist schön hier“, sagt Verena Gräfe . Die Ottmarsbocholterin ist mit 15 Kindern von der Profilschule ins neue Provisorium eingezogen. Wobei der Begriff in die Irre führt. „Das Platzangebot ist großzügig, das Spielen der Kinder entzerrt sich“, berichtete Gräfe am Ende der ersten Woche im neuen Domizil. Die Erzieherin war schon im Vorfeld von der Gemeinde eingebunden worden, damit in dem alten und umgebauten Gebäude ein guter Kindergartenalltag gelingen kann. So wurde der Zugang durch ein großes Tor versperrt, damit die Kinder nicht vom Außenbereich auf die Bultenstraße entwischen können. Drinnen wurden Gefahren wie eine Treppe baulich abgetrennt. „Wir haben überlegt, was wir wo hinstellen können“, berichtet die Gruppenleiterin und zeigt auf eine Spielküche, die vor einer Heizung steht und so Kinder vor der Heizung schützt.

Platz zum Toben und Chillen – drinnen wie draußen

Gut findet die Leiterin, dass sie mit dem Hummelnest nach den Kitaferien umziehen durfte: „Wir waren nach dem Lockdown gerade noch einmal zwei Wochen im Pavillon, dann kamen drei Wochen Ferien. Ich wollte nicht mit den Kindern noch einmal zwei Wochen zur Profilschule in den Pavillon und dann wieder umziehen.“ Das habe die Gemeinde genauso geregelt wie das vorzeitige Einräumen der Spielmaterialien. Im Außenbereich ist bereits ein großer Sandkasten angelegt, ein zweiter Bereich wird durch ein Flatterband abgesperrt. „Dort wird eine Rutsche aufgebaut. Sie ist bestellt, aber die Lieferung verzögert sich“, weiß Gräfe.

Am 1. August wächst die Gruppe auf 25 Kinder. Sie werden von zwei Erzieherinnen, einer Heilpädagogin und einer Auszubildenden betreut. Damit ist die Gruppe nicht nur räumlich, sondern auch personell gut ausgestattet.

Die Kinder, die nach einem Jahr im Pavillon schon das erste Mal umgezogen sind, können den Neulingen zeigen, was in der neuen Kita wo geht. Es gibt Leseecken, einen Ruheraum, eine Küche. „Schön“, sagt Gräfe zum Raumangebot, denn gerade bei schlechtem Wetter verteilen sich die Mädchen und Jungen besser als in einem großen Raum. Auch die, die „Hummeln im Hintern“ haben.

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