Vorbereitungen in der Profilschule laufen
Regelbetrieb startet nach den Ferien

Ascheberg -

Das Leitungsteam der Profilschule ist zuversichtlich, dass nach den Sommerferien der Regelbetrieb in Verbindung mit klar definierten Corona-Schutzmaßnahmen starten kann. So werden die Schüler einer Klasse wieder gemeinsam in einem Raum unterrichtet werden. Auch der Mensabetrieb soll wieder laufen.

Freitag, 31.07.2020, 16:57 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 17:00 Uhr
Bereiten hinter den Kulissen den Start ins neue Schuljahr in Zeiten von Corona vor (v.l.): Carsten Nas, Marcel Hake und Jens Dunkel. Sicherheit sowie gutes, kontinuierliches Lernen und Lehren stehen gleichermaßen im Fokus des Schulleitungsteams.
Bereiten hinter den Kulissen den Start ins neue Schuljahr in Zeiten von Corona vor (v.l.): Carsten Nas, Marcel Hake und Jens Dunkel. Sicherheit sowie gutes, kontinuierliches Lernen und Lehren stehen gleichermaßen im Fokus des Schulleitungsteams. Foto: Siegmar Syffus

Nur noch wenige Corona-Infizierte im gesamten Kreis Coesfeld. Und zudem deutlich gelockerte Corona-Einschränkungen seit mehreren Wochen. Vor diesem Hintergrund ist Jens Dunkel zum gegenwärtigen Zeitpunkt zuversichtlich, dass die Profilschule sowohl in Ascheberg als auch in Herbern nach den Sommerferien unter klar definierten Corona-Schutzvorgaben wieder in den Regelbetrieb einsteigen kann.

„Wir arbeiten in den Ferien in verschiedenen Besetzungen daran, den Schulstart vorzubereiten und stellen uns der besonderen Herausforderung, ein Schutzkonzept zu entwickeln, das mit Blick auf Corona alle Eventualitäten einbezieht“, sagt der Leiter der Profilschule. Es gehe darum, sowohl die Sicherheit der Schüler als auch die Sicherheit der Lehrer, der Sekretärin, der Schulsozialarbeiter, des Hausmeisters und des Mensa-Teams zu gewährleisten.

Das Schulleitungsteam, dem neben Jens Dunkel auch Carsten Nas und Marcel Hake angehören, geht davon aus, dass nach den Ferien alle 454 Schüler an beiden Standorten von der ersten Stunde an wieder bis in den Ganztag unterrichtet werden können. Eingeschlossen sind auch die 74 Kinder, die den dreizügigen fünften Jahrgang bilden. „Der Unterricht findet voll umfänglich statt, und auch der Mensabetrieb läuft“, führt Dunkel aus.

Das derzeitige Szenario sieht vor, dass die einzelnen Klassen nicht mehr – wie vor den Ferien – in zwei Gruppen in getrennten Räumen unterrichtet werden, sondern wie eigentlich gewohnt zusammen in einem Raum. „Durch einen festen Sitzplan sollen eventuelle Ansteckungen rückverfolgbar sein“, erläutert der Schulleiter. In den festen Bezugsgruppen innerhalb des Klassenraums müsse kein Mundschutz getragen werden, wohl aber überall dort, wo eine Begegnung von Schülern verschiedener Gruppen möglich sei. „Auf dem Pausenhof werden wir räumlich getrennte Bereiche für die Gruppen ausweisen.

Dieses Bild soll mit Beginn des neuen Schuljahres der Vergangenheit angehören: Aufgrund der geltenden Corona-Abstandsregelung mussten die Tische auseinandergerückt, die Klassen geteilt und in zwei verschiedenen Räumen unterrichtet werden.

Dieses Bild soll mit Beginn des neuen Schuljahres der Vergangenheit angehören: Aufgrund der geltenden Corona-Abstandsregelung mussten die Tische auseinandergerückt, die Klassen geteilt und in zwei verschiedenen Räumen unterrichtet werden. Foto: Siegmar Syffus

In der Mensa soll künftig jeweils ausschließlich für jede Jahrgangsstufe und zu einer bestimmt Zeit ein Mittagessen ausgegeben werden. „Den Kioskbetrieb werden wir nicht starten. Aufgrund der Hygienevorgaben muss sich jeder Schüler sein Wasser selbst mitbringen“, nennt Dunkel weitere Vorgaben für das neue Schuljahr.

Mit den drei Eingangsklassen soll am 12. August (Mittwoch) nach einander ein Gottesdienst gefeiert werden. Diese Grundkonzeption sei auch mit dem Schulträger, der Gemeinde Ascheberg, abgestimmt worden, sagt Dunkel. Sie basiere auf den aktuellen Corona-Schutzbestimmungen.

Das Schulleitungsteam ermittelt auch, welche Unterrichtsinhalte bis zu den Osterferien vermittelt wurden. „Die Themen, die im Homeschooling zwischen den Osterferien und den Sommerferien behandelt wurden, werden wir in den ersten sechs bis acht Wochen des neuen Schuljahres in konzentrierter Form aufarbeiten. Es darf keine Lücke im Lehrstoff entstehen. Wir wollen, dass alle mitkommen. Auch das bedarf jetzt einer gründlichen Vorbereitung“, betont Dunkel.

Alternativplan in der Schublade

Sollen sich die Infektionszahlen wieder erhöhen und derzeit geltende Lockerungen zurückgenommen werden, tritt „Szenario II“ in Kraft. In diesem Fall müsste erneut das „Lernen auf Distanz“ auf den Stundenplan treten. Hier Profitieren Lehrer und Schüler allerdings von den vor den Sommerferien gemachten Erfahrungen aus dem „Homeschooling“ und dem Unterricht in geteilten Klassen.Zusätzliche bereitet sich das Kollegium in einer internen Lehrerfortbildung auf das multimediale Lehren für den „Fall der Fälle“ vor, berichtet der Schulleiter. sff

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