Vanessa Schulz absolviert ein FSJ im Caritas-Wohnhaus
Zusammen lernen und lachen

Ascheberg -

Die 19-jährige Vanessa Schulz steht kurz vor dem Abschluss ihres Freiwilligen Sozialen Jahres im Caritas-Wohnhaus Ascheberg. Im Interview gibt sie Einblick in ihre Arbeit, aus der sie viel Positives für ihr Leben mitnimmt.

Sonntag, 02.08.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 13:40 Uhr
Vanessa Schulz mit einem Bewohner auf dem Weg, Alltagsbesorgungen zu erledigen
Vanessa Schulz mit einem Bewohner auf dem Weg, Alltagsbesorgungen zu erledigen Foto: Caritas

Schulabschluss! Endlich hat das Pauken ein Ende. Aber wie geht’s jetzt weiter? Diese Frage stellen sich viele Jugendliche, die gerade die Schule beendet haben. Fachoberschule, Studium oder Ausbildung, das sind meist die Optionen. Doch auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bietet einige Vorteile.

Vanessa Schulz , 19 Jahre, absolviert seit September 2019 ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Caritas-Wohnhaus Ascheberg. Das ist eine Einrichtung des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld, in dem Menschen mit einer geistigen Behinderung, als auch Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung ihr Zuhause gefunden haben. Im Interview verrät Vanessa Schulz ihre Motivation, ein FSJ zu absolvieren, und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

 

Wo im Cartitas-Wohnhaus Ascheberg arbeitest du, Vanessa?

Schulz: Ich arbeite in zwei unterschiedlichen Bereichen. In der tagesstrukturierenden Maßnahme und in der Trainingswohnung.

Worin liegt der Unterschied beider Arbeitsbereiche?

Schulz: In der tagesstrukturierenden Maßnahme sind Senioren im Rentenalter mit einer Beeinträchtigung und in der Trainingswohnung leben Menschen mit Behinderung, die sich in der Selbstständigkeit üben.

Erzähl uns aus deinem Alltag, was sind deine Aufgaben? Mit wem arbeitest du zusammen?

Schulz: Der Kontakt zu den Bewohnern steht im Vordergrund. Wir spielen gemeinsam Gesellschaftsspiele, ich biete Bastelangebote an, wir unternehmen Spaziergänge…was man so alles in der Freizeit macht. Manchmal braucht ein Bewohner Begleitung oder Hilfestellung im Alltag, und der Haushalt auf einer Wohngruppe muss ja auch erledigt werden. Zusätzlich unterstütze ich bei pflegerischen Tätigkeiten. Das mache ich aber freiwillig.

Was macht dir am meisten Spaß?

Schulz: „Mir machen persönliche Gespräche mit den Bewohnern am meisten Spaß. Es gibt so oft was zu lachen und dabei ebenso vieles zu lernen.

Gibt es auch etwas, was dir bei deiner Arbeit nicht gefällt?

Schulz: Tatsächlich nicht.

Wie bist du darauf gekommen, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen?

Schulz: Ich wollte vor meinem Studium einmal das Arbeiten in einem Wohnhaus mit behinderten Menschen austesten und gucken, ob dies wirklich das Richtige für mich ist. Zudem wollte ich neue Erfahrungen sammeln und einen Einblick in das Arbeitsleben bekommen.

Was nimmst du Positives aus dem Jahr mit?

Schulz: Ganz viele neue Erfahrungen, Eindrücke, lustige Erinnerungen und das Wissen, dass ich diese Arbeit gerne weitermachen möchte.

Und zum Schluss vervollständige bitte den folgenden Satz: Ich arbeite gerne hier weil…

Schulz: . . . die Kollegen super nett und hilfsbereit sind, die Arbeit mit den Bewohnern sehr vielseitig ist, ich mich hier sehr wohlfühle und Spaß habe.

Caritasverband

Der Caritasverband für den Kreis Coesfeld bietet im gesamten Kreis und Lünen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Jugendliche können zwischen unterschiedlichen Arbeitsfeldern wählen: Wohnhäuser und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagespflege für Menschen mit Pflegebedarf oder die neue FSJ-Stelle im Social Media Bereich. Mehr Infos auf www.caritas-coesfeld.de/freiwilligendienst

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