„Eine Gemeinde liest“ mit 15 Terminen an 13 Tagen
Schnellschuss wird zum Volltreffer

Ascheberg -

Als die Corona-Regeln gelockert wurden, entschloss sich das Team hinter „Eine Gemeinde liest“ wenigstens eine Light-Version für 2020 zu organisieren. Das hat geklappt. Oder auch wieder nicht. Zumindest nicht „light“.

Donnerstag, 06.08.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 14:46 Uhr
Irmtraud Meyer-Laucke, Martin Bußkamp, Elisabeth Hönig und Anke Richter-Weiß präsentieren, was in vier Wochen erarbeitet wurde: Das Programm für „Eine Gemeinde liest“ ist trotz Corona mit 15 Terminen an 13 Tagen gut ausgefallen.
Irmtraud Meyer-Laucke, Martin Bußkamp, Elisabeth Hönig und Anke Richter-Weiß präsentieren, was in vier Wochen erarbeitet wurde: Das Programm für „Eine Gemeinde liest“ ist trotz Corona mit 15 Terminen an 13 Tagen gut ausgefallen. Foto: Theo Heitbaum

Das Fundament trägt auch in unsicheren Corona-Zeiten! Zu diesem Ergebnis sind die Organisatoren von „Eine Gemeinde liest“ gekommen. Nach drei guten Jahren sahen sie zu Lockdown-Zeiten im Frühjahr keine Perspektive für eine vierte Auflage 2020. Weil die Corona-Regeln sich veränderten, wurde im Juni überlegt, wenigstens eine Light-Version der Lesereihe an den Start zu bringen. Ein Brief an die bisherigen Vorleser und ein Bericht in den „ Westfälischen Nachrichten “ führte zu einem Ergebnis, das weit über eine Mini-Wochenend-Ausgabe hinausgeht. „Wir haben 15 Termine an 13 Tagen“, zeigt Martin Bußkamp , Geschäftsführer von Ascheberg Marketing, den Flyer für die Zeit vom 14. bis 26. August. „Die Angebote passten wunderbar zusammen“, verweist Elisabeth Hönig darauf, dass Termin- und Ortswünsche ohne große Mühe zu erfüllen waren und im Ergebnis eine schöne Lesereihe entstanden ist.

Anke Richter-Weiß freut sich beim Blick auf die Liste der Vorleser, dass „uns ganz viele Beteiligte der vergangenen Jahre die Treue gehalten haben.“ Dazu hat das Organisationsteam mit Manuela Menzel und Karin Kruckenbaum zwei neue Vorleserinnen bekommen. Ferner sind am Bauernhof St. Georg ebenfalls neue Vortragende an einem bekannten Leseort zu hören.

Corona ist natürlich nicht vergessen. Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln, ein Mund- und Nasenschutz sollte genutzt werden. Das Veranstalter-Gewissen wird dadurch beruhigt, dass bis auf eine Veranstaltung alle Termine an der frischen Luft sind. Und der eine Termin mit dem Dach über dem Kopf findet in der Kirche statt. Priorität hat aber der Gesundheitsschutz: „Wenn wir bei schlechtem Wetter in Gebäude ausweichen müssen, dann geht das nur, wenn die Regeln einzuhalten sind. Sonst müssen wir den Termin kurzfristig absagen“, erklärt Irmtraud Meyer-Laucke.

Los geht es am 14. August (Freitag) – genau in einer Woche – an der Trauerhalle auf dem Friedhof in Ascheberg. „Das ist unser Standardtermin, nur dieses Mal ohne Italienische Nacht“, erklärt Bußkamp. Von dort aus geht es beispielsweise in den Walnussgarten, zur leergeräumten Ascheberger Feuerwache, zur Hundeschule und zum Werkhaus.

In den vergangenen vier Wochen ist nicht nur das inhaltliche Programm entstanden, sondern auch Flyer und Plakate. Die Übersichten mit allen Terminen liegen an den bekannten Orten aus. Sie werden rechtzeitig auch in den „Westfälischen Nachrichten“ veröffentlicht.

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