OJA beendet die Ganztagsbetreuung
Ferienspaß in der Mini-Version

Ascheberg -

Auftrag ausgeführt. Spaß und Freude beim Erledigen gehabt. In glückliche Kindergesichter gesehen. Eltern große Sorgen genommen. Die Bilanz nach drei Wochen Ganztagsbetreuung fällt bei der Offenen Jugendarbeit Ascheberg für das aktuelle Geschehen selbst sehr positiv aus.

Freitag, 07.08.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 21:02 Uhr
Mit Wasserspielen beendete die Offene Jugendarbeit Ascheberg gestern ihre Ganztagsbetreuung in der zweiten Ferienhälfte.
Mit Wasserspielen beendete die Offene Jugendarbeit Ascheberg gestern ihre Ganztagsbetreuung in der zweiten Ferienhälfte. Foto: Theo Heitbaum

Auftrag ausgeführt. Spaß und Freude beim Erledigen gehabt. In glückliche Kindergesichter gesehen. Eltern große Sorgen genommen. Die Bilanz nach drei Wochen Ganztagsbetreuung fällt bei der Offenen Jugendarbeit Ascheberg für das, was gerade angeboten wurde, sehr positiv aus. Mitarbeiter Dirk Hermann strahlt dennoch nicht mit der gleißenden Sonne um die Wette: „Wenn ich das mit dem Angebot aus den Vorjahren vergleiche, fehlt mir dieses Jahr etwas.“

Es sind nicht die Abstands- und Hygieneregeln, die das Betreuen der Kinder in diesen Ferien anders gemacht, die zu Hermanns verhaltener Aussage führen. Den großen Unterschied macht die Zahl der Kinder aus: „Wir hatten 60 bis 80 Kinder. Damit hat sich immer ein dynamisches Geschehen ergeben. Es hat sich in den drei Wochen ganz viel entwickelt. Das war immer spannend zu beobachten. Man kann aus der Vergangenheit sagen, je mehr Kinder da sind, desto größer ist der Spaß.“ Wegen der gerade einmal zweistelligen Anmeldezahl in den drei Wochen hat die OJA erstmals keinen Bauspielplatz eingerichtet. „Jetzt, wo er nicht da ist, spürt man, dass die Kinder ihn vermissen und damit auch wie wertvoll er war und sein wird, wenn es wieder richtig los geht“, sagt Hermann.

Die OJA war auf deutlich mehr Mädchen und Jungen eingestellt. Um die AHA-Regeln einzuhalten, hätten zwei Gruppen in Ascheberg und je eine in Herbern und Davensberg eingerichtet werden können. Das gaben die Anmeldezahlen nicht her. „Vielleicht hatten die Eltern schon andere Möglichkeiten gefunden“, spekuliert Hermann.

So wurde die Ferienbetreuung nicht zur gemeinsamen Aktion aller OJA-Mitarbeiter. Es kam zu einem wöchentlichen Wechsel. „Die Teams in der Woche waren immer die Gleichen. Es gab zwischendurch keine Wechsel“, erklärt Hermann. Unterstützt wurde er diese Woche – in den Wochen vorher Wencke Lemcken und Saskia Adriaans – von Ehrenamtlichen und FSJlerin Michelle Quast.

Angeboten wurden Dinge, die in größeren Gruppen erprobt worden sind: „Wir hatten einen Feuertag. Da ist zwar die Feuerwehr nicht gekommen, aber Stockbrot über einer Feuerschale zu backen, funktioniert immer.“ Gestern standen nicht nur wegen der Temperaturen Wasserspiele auf dem Programm. Sie haben den Vorteil, dass sie an der frischen Luft stattfinden. Und „draußen“ geht es mit entspannteren Corona-Regeln ans Werk als in den Räumen der Lambertusschule, die gestern Nachmittag von der OJA geräumt wurden.

So war die Woche für die Verantwortlichen zwar anders, aber auf jeden Fall auch eine „interessante Erfahrung“. Trotzdem wünscht Hermann sich, im nächsten Jahr wieder an alte Zeiten anknüpfen zu dürfen.

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