Bürger beteiligten sich an Gemeindeplänen
Wunschkonzert zum Eschenplatz

Ascheberg -

32 Interessierte haben sich bisher zu den Gestaltungsplänen des „Eschenplatzes“ zwischen Sandstraße und Spieker geäußert. Dabei ist ein Strauß von Wünschen zusammengekommen. Weitere Stellungnahmen werden noch bis Mittwochabend (12. August) per Mail bei der Gemeinde angenommen.

Dienstag, 11.08.2020, 14:22 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 16:08 Uhr
Der „Eschenplatz“ wurde noch einmal von Bürgern begutachtet. Jetzt können auf dieser Grundlage Fördermittel beantragt werden.
Der „Eschenplatz“ wurde noch einmal von Bürgern begutachtet. Jetzt können auf dieser Grundlage Fördermittel beantragt werden. Foto: Büro Lohaus – Carl – Köhlmos

Für die Ortschaft Ascheberg gleicht es einer Herzoperation: Feuerwehr und Rettungswache werden durch einen Vollsortimenter ersetzt. Die Plätze im Ort erhalten ein neues Gesicht. Deswegen bittet die Verwaltung die Bürger regelmäßig um ihre Meinung. Am Freitag gab es das Angebot, sich mit dem „Eschenplatz“, dem neu gestalteten Areal vor dem künftigen Hit-Markt auseinander zu setzen.

„32 Männer und Frauen haben sich die Pläne angeschaut und Wünsche oder Bedenken geäußert“, informiert Martin Wolf von der Gemeinde Ascheberg über den dritten Teil der Bürgerbeteiligung. Wegen der Corona-Pandemie hatten sich Interessierte vorher anmelden müssen. In vier Durchgängen war jeweils eine dreiviertel Stunde Zeit, die Pläne zu studieren.

Der Eschenplatz, so hat das Büro Lohaus - Carl - Köhlmos das Areal getauft, beginnt an der Sandstraße und erstreckt sich bis zum Landhaus, Spieker und Hit-Markt. Es fällt auf, dass die Empore vor dem Café Lüningmeyer entfällt. In dem Bereich davor werden Wasserspiele zu finden sein.

Der Strauß an Wünschen, die geäußert wurden, reicht von einem soliden Pflaster, das verlegt werden soll, bis zur Außengastronomie. Wasserspiele allein reichten einigen Besuchern für eine höhere Aufenthaltsqualität nicht aus. Anderen machten sie sogar Sorgen, weil ein solches Projekt vor Jahrzehnten auf dem Katharinenplatz gescheitert ist. „Ganz wichtig war einigen Teilnehmern, dass genügend Fahrradständer auf dem Platz zu finden sind“, erläuterte Wolf den „Westfälischen Nachrichten“. Hinterfragt wurde der Lieferverkehr zum aktuellen K+K-Markt. Selbst nach einem Wechsel in dem Gebäude müsse das Anliefern berücksichtigt werden.

Wer sich nicht spontan zu einer Eingabe entschließen konnte, hat bis heute die Möglichkeit, sie per Mail an Martin Wolf zu schicken. Er nimmt auch weitere Wünsche auf, die bis heute Abend eingehen, denn geht es an das Erarbeiten eines Förderantrags.

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