ETS Senden erschließt den Breilbusch
Ein Auftrag als Aushängeschild

Ascheberg -

Die Gemeinde Ascheberg ist froh, dass die Arbeiten zum Erschließen des Baugebiets Breilbusch schneller gestartet sind, als sie selbst es erhofft hatte. Das betonte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus bei einem Baustellentermin.

Sonntag, 20.09.2020, 18:01 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 17:14 Uhr
Baustart im Breilbusch mit (v.l.) Marcel Geulen, Firma ETS, Markus Klaverkamp, Ingenieur-Büro IBAK, Christian Scheipers und Dr. Bert Risthaus, Gemeinde Ascheberg, sowie Frank Spliethofe, Firma ETS
Baustart im Breilbusch mit (v.l.) Marcel Geulen, Firma ETS, Markus Klaverkamp, Ingenieur-Büro IBAK, Christian Scheipers und Dr. Bert Risthaus, Gemeinde Ascheberg, sowie Frank Spliethofe, Firma ETS Foto: Gemeinde

Nachdem sich die Baufirma ETS aus Senden am Breilbusch zügig eingerichtet hat, starteten direkt vor einer Woche die Kanalbauarbeiten. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus war am Freitag persönlich vor Ort, um sich über den Baustart und den Bauablauf zu informieren. „Ich bin positiv überrascht, dass die von der Ascheberger Grundstücksentwicklungsgesellschaft beauftragte Baufirma so kurzfristig mit den Kanal- und Straßenbauarbeiten gestartet ist“, freute sich der Bürgermeister und ergänzte: „Damit liegen wir rund drei Wochen vor dem ausgeschriebenen Baubeginn“.

„Die Schmutzwasserkanalisation für das Baugebiet wird direkt am Kanalbestand in der Straße Breil an zwei Stellen angeschlossen. Bevor die eigentlichen Kanal- und Straßenbauarbeiten „auf der Grünen Wiese“ beginnen können, sind diese Maßnahmen notwendig und benötigen ein wenig Zeit. Die betroffenen Anlieger wurden von der Baufirma benachrichtigt. Wo möglich, werden die Zufahrten frei gehalten“, erklärt Markus Klaverkamp vom Ingenieurbüro IBAK aus Senden. „Wir sind bemüht, die Einschränkungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Bei Fragen oder Problemen sollen die Anlieger nicht zögern und direkt unsere Mannschaft vor Ort ansprechen“, wirbt Frank Spliethofe, Geschäftsführer der Firma ETS um Verständnis. „Wir freuen uns sehr über den Auftrag hier in Ascheberg, der für uns als Referenzprojekt und Aushängeschild für ähnliche Baumaßnahmen dienen soll“, ergänzt der Geschäftsführer.

Modernste Technik im Einsatz

Ein Grund für den schnellen Arbeitsbeginn am Breilbusch, wo in Kürze 48 Baugrundstücke entstehen, ist der Einsatz modernster Vermessungstechnik. „Früher mussten mindestens die öffentlichen Flächen in den Baugebieten vor Beginn der Erschließungsarbeiten vermessen und abgesteckt werden. Dank GPS-unterstützter Vermessungstechnik, kann die Baufirma eigenständig vor Ort die geplanten Grenzpunkte ermitteln“, erläutert Tiefbauamtsleiter Christian Scheipers. Die öffentliche Vermessung und das Setzen der Grenzpunkte erfolgt erst, wenn die gesamten Erschließungsarbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin werden jedoch einige Monate vergehen, denn es sind rund 5000 Kubikmeter Boden zu bewegen, 2000 Meter Kanalleitungen zu verlegen und 6000 Quadratmeter Verkehrsflächen herzustellen. „Ich habe einen guten Eindruck erhalten und hoffe, dass die Arbeiten zügig weiterlaufen und im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen sein werden“, schließt Dr. Bert Risthaus die gemeinsame Baubesprechung.

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