Unterlagen sind verschickt worden
Rund 4300 Senioren dürfen ab sofort wählen

Ascheberg -

Nach der Wahl ist vor der Wahl: In der Gemeinde Ascheberg sind wenige Tage nach der Kommunalwahl an 4300 Menschen die Unterlagen für die Briefwahl zum Seniorenbeirat verschickt worden.

Mittwoch, 23.09.2020, 18:20 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 16:06 Uhr
Wer 60 Jahre oder älter ist, hat die Unterlagen für die Wahl zum Seniorenbeirat der Gemeinde Ascheberg erhalten und darf seine Stimme abgeben.
Wer 60 Jahre oder älter ist, hat die Unterlagen für die Wahl zum Seniorenbeirat der Gemeinde Ascheberg erhalten und darf seine Stimme abgeben. Foto: Theo Heitbaum

Nach der Wahl ist vor der Wahl: In der Gemeinde Ascheberg sind wenige Tage nach der Kommunalwahl an 4300 Menschen die Unterlagen für die Briefwahl zum Seniorenbeirat verschickt worden. Einige Empfänger werden sich gewundert haben, dass sie für diese Wahl stimmberechtigt sind, weil sie sich noch nicht als Senior fühlen. Wer aber bei seinem Alter eine „sechs“ vorne stehen hat, darf bis zum 26. Oktober mitwählen. „Wir haben auch alle Bürger berücksichtigt, die bis zu dem Tag ihren 60. Geburtstag feiern“, berichtet Jürgen Stenkamp vom Sozialamt der Gemeinde Ascheberg.

Die aktuellen Mitglieder des Seniorenbeirates haben die Briefwahlunterlagen „eingetütet“ und auf den Weg gebracht. „Wer über 60 Jahre alt ist und keine Post erhalten hat, darf sich gerne ans Rathaus wenden“, erklärt Stenkamp.

Wie lässt sich die Lebensqualität der älteren Menschen in der Gemeinde verbessern? Das ist die zentrale Frage, die von den Interessenvertretern unabhängig von Parteien, Konfessionen, Verbänden und Vereinen beantwortet wird. Mit ihrem Wissen um die Belange der älteren Menschen berät der Seniorenbeirat Rat und Verwaltung. Ein Vertreter hatte bisher im Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss als sachkundiger Bürger mitzureden, allerdings war er nicht stimmberechtigt. Welche Themen der Beirat anfasst, entscheidet er selbst. Es können Ideen aus den eigenen Reihen, aber auch Anregungen von Senioren sein. Sechs der acht Frauen und Männer, die auf dem Stimmzettel stehen, werden in den Seniorenbeirat gewählt, die anderen beiden Bewerber werden als Nachrücker geführt. Mindestens eine Person muss angekreuzt werden. Zur Wahl stehen Karl-Heinz Bartsch, Martin Frenke, Hans-Jürgen Gleie, Hartmut Lessin, Dr. Rüdiger Vogt, Karl-Heinz Vorspohl, Dieter Voß und Barbara Weinhold-McGilvray. Der Stimmzettel muss bis zum 26. Oktober an die Gemeinde zurückgeschickt werden. Am 27. Oktober werden Verwaltungsmitarbeiter sie auszählen.

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