Bau der Gemeindehalle in Herbern
Bei den Fenstern klemmte es

Ascheberg/Herbern -

Am Feuerwehrgerätehaus klemmte der Einbau von Fenstern, bei der Gemeindehalle in Herbern stellte sich das gleiche Problem ein. Die Fensterbauer sind nun aber aktiv.

Donnerstag, 24.09.2020, 18:58 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 19:21 Uhr
Dieser Blick ist neu: Wo früher die dritte Fensterfront der Aula zu sehen war, steht nun das Bühnenhaus der Gemeindehalle.
Dieser Blick ist neu: Wo früher die dritte Fensterfront der Aula zu sehen war, steht nun das Bühnenhaus der Gemeindehalle. Foto: Theo Heitbaum

Klemmende Fenster – was bei fertigen Häusern zum Problem werden kann, hat den Bauplan der Gemeindehalle in Herbern durcheinander gebracht. „Die Handwerker haben immer noch viel zu tun. Der Fensterbauer hatte Mühe zu liefern. Diesen Knoten haben wir jetzt durchschlagen“, berichtet Fachbereichsleiter Klaus van Roje auf WN-Anfrage. Beim Baustellentermin mit Architekt Bernhard Kröger zeigt sich gleich, dass mit dem Einbauen der Fensterfronten und Fenster keine Kleinigkeit zu erledigen ist. Gleich sechs Arbeiter stöhnen unter dem Gewicht eines Scheibenteils für die Gemeindehalle. „Wir wechseln von Zwei- auf Dreifachverglasung“, informiert der Experte.

Mit dem Anbau des Bühnenhauses hat die bisherige Aula ihr Bild auf dem Weg zur Gemeindehalle deutlich verändert. Die von drei auf zwei Seiten reduzierte Fensterfront dominiert nicht mehr so stark wie das vorher der Fall war. Im Gebäude lässt sich erahnen, dass die Bühne eine wichtige Rolle spielen wird. „Der Rohbau ist fertig, das Dach auch. Jetzt müssen die Fenster rein, damit die Feuchtigkeit draußen bleibt. Dann folgen die nächsten Gewerke“, erläutert Kröger. Die Unterkonstruktion für die Bühne steht. Im zweistöckigen Bühnenhaus ist im ersten Obergeschoss bereits die Lüftung für die Gemeindehalle eingezogen. Für Wärme wird die bestehende Heizung angezapft. Die Treppe hat bereits ein Geländer. Aber richtig weiter ist es zuletzt nicht gegangen. Heizungsbauer und Elektriker sind die nächsten Firmen, die zurückkehren müssen. Auch der Trockenbauer wartet auf trockene Räume. Das Ende der Pause ist aber absehbar, weil just in dieser Woche die Fenster eingebaut werden. „Wir werden das Gebäude zu bekommen“, sagt Kröger und hofft darauf, dass die beauftragten Firmen bald weitermachen und in der Zwischenzeit keine andere Langzeitbaustelle begonnen haben.

Gemeindehallenbau in Herbern

1/17
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum
  • Gemeindehalle in Herbern

    Foto: Theo Heitbaum

Deutlich weiter sind auf der anderen Seite des Flurs die Teeküche und das Schülercafé. Die Küchenbauer haben ihren Auftrag fast erledigt. Der PVC-Boden liegt. Wenn der Maler da war und die letzten Leuchten ihren Platz gefunden haben, ist der Bereich fertig. „Über die Freigabe müssen wir noch reden. Vorgesehen war, die Baumaßnahme in der Gesamtheit abnehmen zu lassen. Es könnte Sinn machen, den Teil mit Küche und Café vorzuziehen“, erklärt Kröger. Wie lange die Arbeiten noch dauern könnten, lässt sich der Architekt nicht entlocken. Volle Auftragsbücher der Handwerker und Corona-Maßnahmen verlangsamen das Geschehen eher.

Begonnen haben die Bauarbeiten vor knapp einem Jahr. Der Umbau von der Aula zur Gemeindehalle wird mit Städtebauförderungsmitteln in Höhe von 1,78 Millionen Euro bezuschusst.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7600453?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker