Aktion am Samstag
Frische Kartoffeln für alte Kleider

Ascheberg -

Die Aktion „Kartoffeln für Kleider“ geht in eine neue Runde. Der Erlös des Sammelns von Textilien fließt in die attraktive Arbeit der Kolpingsfamilie Ascheberg.

Dienstag, 03.11.2020, 06:08 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 06:10 Uhr
Wenn Kleiderspenden mit Kartoffeln honoriert werden, gibt es mehrere Gewinner: Neben Spender und Empfänger kann das die Tafel sein, der in der Vergangenheit oft die erhaltenen Kartoffeln weitergegeben wurden. Auf die Aktion freuen sich Christoph Möller, Eddy Lütteke und Andree Mürmann.
Wenn Kleiderspenden mit Kartoffeln honoriert werden, gibt es mehrere Gewinner: Neben Spender und Empfänger kann das die Tafel sein, der in der Vergangenheit oft die erhaltenen Kartoffeln weitergegeben wurden. Auf die Aktion freuen sich Christoph Möller, Eddy Lütteke und Andree Mürmann. Foto: Theo Heitbaum

Am 7. November (Samstag) dürfen die Ascheberger Altkleider von 9 bis 12 Uhr am Pfarrheim abgeben. „Wir werden dort natürlich stehen, weil es im Abfuhrkalender der Gemeinde so steht“, erklärt Christoph Möller , der bei der Kolpingsfamilie für den Altkleidersektor verantwortlich zeichnet. An dem Samstag gibt es aber eine zweite Variante, alte Kleider und Schuhe abzugeben. Die Kolpingsfamilie hat die Einladung von Andree Mürmann und der Raiffeisengenossenschaft Ascheberg angenommen. Dort wird an dem Samstag von 9 bis 12 Uhr die Aktion „Kartoffeln für Kleider“ eine Neuauflage erleben. Wer drei Kilo Altkleider abgibt, erhält ein Kilo Kartoffeln. Damit kann er gleich die nächste gute Tat in Angriff nehmen, denn die Tafel freut sich über Kartoffelspenden. Dieser kleine „Spenden-Marathon“ hat schon in den vergangenen Jahren reiche Früchte getragen. „Wir haben etwas dreieinhalb Tonnen Altkleider bekommen“, berichtet Christoph Möller. Bis zur Obergrenze von zehn Kilo hat der Raiffeisen-Markt dafür auf drei Kilo Kleider je ein Kilo Kartoffeln ausgegeben. Die engagierte Kolpingsfamilie finanziert aus den Altkleidererlösen einen Teil ihres attraktiven Programms. So sind etwa die Ferienfahrer Profiteure der monatlichen Sammelleidenschaft. In einer Woche gibt es gleich zwei Annahmestellen und damit viel zur tun für Möller und Co.

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