Gemeinde bittet um Spenden
Licht für St. Anna-Kapelle

Davensberg -

Die historische spätgotische Burgkapelle in Davensberg soll abends erstrahlen. Dieses Anliegen aus dem Dorf hat der Gemeindeausschuss St. Anna aufgegriffen.

Samstag, 21.11.2020, 10:35 Uhr aktualisiert: 21.11.2020, 10:40 Uhr
Die Gemeinde St. Anna hat vom Kirchenvorstand der Pfarrei St. Lambertus grünes Licht für das Anstrahlen der St. Anna-Kapelle erhalten. Bedingung: Das Projekt muss durch Spenden finanziert werden.
Die Gemeinde St. Anna hat vom Kirchenvorstand der Pfarrei St. Lambertus grünes Licht für das Anstrahlen der St. Anna-Kapelle erhalten. Bedingung: Das Projekt muss durch Spenden finanziert werden. Foto: Theo Heitbaum

Die historische spätgotische Burgkapelle in Davensberg soll abends erstrahlen. Dieses Anliegen aus dem Dorf hat der Gemeindeausschuss St. Anna aufgegriffen und mit einem einstimmigen Votum an den Kirchenvorstand der Pfarrei St. Lambertus weitergeleitet. Im Sommer, so berichtet Dr. Hubertus Erfmann , habe der Kirchenvorstand das Anliegen ebenfalls positiv bewertet. Was der Gemeinde noch fehlt, sind Spendengelder, um das Projekt umzusetzen.

Weil „Lichtverschmutzung“ ein aktuelles Thema ist, soll nicht die komplette Kirche angestrahlt werden. Der neuere Erweiterungsbau der Kirche werde durch die öffentliche Straßenbeleuchtung ausreichend erhellt. Deswegen soll nur die Burgkapelle erleuchten, lautet eine Vorgabe des Kirchenvorstandes.

Die Anschaffungskosten für die Materialien werden auf etwa 20 000 Euro geschätzt. Für Montage und Erdarbeiten sind noch einmal 10 000 Euro veranschlagt worden, rechnet Erfmann im neuen Pfarrbrief vor. Gegen die hohen Anschaffungskosten stehen jährliche Stromkosten von 150 Euro. Für die Übernahme dieser Kosten habe sich schon ein Spender gefunden, heißt es. Die niedrigen Stromkosten resultieren aus dem niedrigen Stromverbrauch der teureren LED-Leuchten. Dazu ist ein bedarfsgerechter Einsatz vorgesehen. Die Kapelle soll beginnend mit der Abenddämmerung angestrahlt werden. Im Sommer wird das Licht um 24 Uhr erlöschen, im Winter bereits um 23 Uhr.

Erfmann schreibt: „Die Realisierung des Projekts ist ausschließlich durch Kollekten, Sponsoring und Einzelspenden möglich. Daher würde sich die Kirchengemeinde sehr über die finanzielle Unterstützung der Umsetzung freuen.“ Erfmann regt an, bei anlassbezogenen Feiern (Jubiläen, Trauerfeiern und ähnliches), um „westfälische Flachgeschenke“ für diesen Zweck zu bitten.

In der Pfarrei werden schon seit Jahren die Kirchtürme von St. Benedikt Herbern und St. Lambertus Ascheberg in den Abendstunden angestrahlt.

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