Feuerwehreinsatz auf der A 1
Zwei Unfälle – vier Schwerverletzte

Ascheberg -

(Update 20 Uhr)  Bei einem Unfall mit drei beteiligten Lastwagen an einem Stauende auf der A 1 bei Ascheberg sind die Fahrer schwer verletzt worden. Es bildete sich ein Stau von bis zu zehn Kilometern Länge. Um 20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder komplett freigegeben.   

Montag, 23.11.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 23.11.2020, 20:14 Uhr
Drei Lkw waren in dem ersten Unfall verwickelt. Hier wurden drei Menschen schwer verletzt. Später ereignete sich im Rückstau ein weiterer Unfall.
Drei Lkw waren in dem ersten Unfall verwickelt. Hier wurden drei Menschen schwer verletzt. Später ereignete sich im Rückstau ein weiterer Unfall. Foto: Isabel Schütte

Zwei Unfälle in kurzer Folge ereigneten sich am Montag auf der A 1 zwischen Ascheberg und Werne. Gegen 11.45 Uhr passierte der erste Unfall mit drei beteiligten Lkw vor der Abfahrt Werne. Aus bislang unklarer Ursache kollidierten die Lkw auf dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen miteinander, teilt die Polizei mit.

An einem Stauende einer Baustelle sei ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus Raesfeld mit dem Sattelzug eines 32-jährigen Fahrers aus Belarus kollidiert. Dieser wurde durch den Aufprall auf einen weiteren Lkw eines 36-jährigen Portugiesen geschoben. Die Fahrer der Sattelzüge wurden teils schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Gerissene Dieselleitung abgedichtet

Im Rückstau krachten dann zwei Lkw etwa auf Höhe des Rastplatzes Eichengrund zusammen. Hier wurde mindestens eine Person schwer verletzt. Die Polizei brauchte einige Zeit, um das Unfallgeschehen zu ermitteln und aufzunehmen.

Die Rettungsgasse war vorbildlich

Die Rettungsgasse war vorbildlich Foto: Isabel Schütte

„Wir sind zuerst mit allen drei Löschzügen zu dem Unfall kurz vor Werne gefahren. Dort haben wir soweit es ging, die Ladung gesichert“, informiert Wehrführer Rainer Koch auf Anfrage unserer Zeitung. Außerdem musste eine gerissene Dieselleitung abgedichtet werden. Vor dem Einsatzende ereilte die Wehr der Ruf zur zweiten Unfallstelle. Über die Abfahrt Werne ging es zurück nach Ascheberg und von dort zur zweiten Unfallstelle. Auch dort waren auslaufenden Betriebsstoffe zu binden und Batterien abzuklemmen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Räumung der Fahrbahn blieb die Fahrtrichtung Dortmund bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Ab etwa 16 Uhr war die linke Fahrspur wieder befahrbar. Um 20 Uhr wurde auch die zweite Fahrspur freigegeben.

Einen Stau gab es tagsüber auch in Richtung Münster, denn in Höhe Bakenfeld wurden die Spuren eines Unfalls mit einem Bierlaster vom vergangenen Freitag beseitigt. Diese Stelle war nur einspurig zu passieren.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7690853?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker