Beachplatz und Sprunggrube an der Nordkirchener Straße
Riesengewinn für die Jugend

Ascheberg -

TuS Ascheberg, OJA und Profilschule waren mit einem gemeinsamen Antrag erfolgreich: Mit 119 000 Euro aus dem Sportstätten-Förderprogramm des Landes werden zwei Beachfelder und eine Weitsprung-Grube an der Nordkirchener Straße gebaut. Auch Fuß- und Handball können auf dieser neuen Anlage gespielt werden.

Dienstag, 24.11.2020, 17:45 Uhr
Nach dem Pressetermin im Rathaus mit (v.l.) Wencke Lemcken, Christian Scheipers, Jens Dunkel, Martin Wolf, Thomas Stohldreier, Josef Hölscher, Kate Mühlenbäumer und Dietmar Panske, griffen Panske und Stohldreier an der Nordkirchener Straße zum Spaten.
Nach dem Pressetermin im Rathaus mit (v.l.) Wencke Lemcken, Christian Scheipers, Jens Dunkel, Martin Wolf, Thomas Stohldreier, Josef Hölscher, Kate Mühlenbäumer und Dietmar Panske, griffen Panske und Stohldreier an der Nordkirchener Straße zum Spaten. Foto: Theo Heitbaum

Dietmar Panske kam mit einem Spaten. Der CDU-Landtagsabgeordnete machte so deutlich, dass es mit einem gemeinsamen Antrag von Profilschule, Offener Jugendarbeit und TuS Ascheberg gleich los gehen kann. Auf dem sogenannten Tortenstück der Sportanlage Nordkirchener Straße wird ein Beachplatz gebaut. Und Panske hatte in seiner Gemeinde das Vergnügen, die Förderzusage über 119 000 Euro zu überbringen: „Das sind 100 Prozent der Kosten“, erklärte der Ascheberger bei einem Pressetermin.

„Es gibt so viele Fördertöpfe. Dieser stammt aus dem Heimatministerium“, informierte Panske. Im Juni gab es die Möglichkeit, Fördermittel für den Neubau von Sportstätten zu erhalten. Im September habe die Gemeinde den gemeinsamen Antrag von drei Vereinen auf den Weg gebracht. Und nun sei er schon mit der Förderzusage da: „Das ging flott und lässt sich in diesem Jahr ohne Eigenmittel umsetzen.“ Etwa 16 Prozent der eingereichten Anträge sei positiv beschieden worden. Ein Vorteil der Gemeinde Ascheberg sei, dass sie in Düsseldorf als umsetzungsstark gelte. Es könne gleich in diesem Jahr mit dem Bau des Beachfeldes losgehen.

Ein Vorteil der Gemeinde Ascheberg ist, dass sie in Düsseldorf als umsetzungsstark gilt.

Dietmar Panske

Bürgermeister Thomas Stohldreier freute sich über die Förderzusage. Mit dem Sportstättenkonzept in der Hinterhand habe man auf die Fördermöglichkeiten schnell reagieren können, in den Vereinen und in der Verwaltung selbst: „Wir mussten noch die Kosten ermitteln, dann konnte der Antrag verschickt werden.“

Auf dem sogenannten Tortenstück, einer Rasenfläche zur Nordkirchener Straße hin, sollen ein Beachplatz und eine Weitsprung-Grube entstehen. Die Sandfläche wird so groß, dass zwei Felder für Beachvolleyball entstehen können, aber es auch möglich ist, Fuß- oder Handball dort zu spielen. „Gerade unsere Hallensportler sind in der Pandemie besonders betroffen. Sie mussten, um die Regeln einzuhalten, viel improvisieren. Für sie ist die Beachanlage ein Riesengewinn. Ich freue mich riesig“, dankte Geschäftsführerin Kathrin Mühlenbäumer für den TuS Ascheberg, der im Zuge des Sportstättenkonzeptes, die Möglichkeit ein Beachfeld zu schaffen, erarbeitet hatte. Jens Dunkel, Leiter der Profilschule, sieht die Anlage gleich zwei Vorzüge: „Einmal durch die Sprunggrube für den Sportunterricht, aber auch als Ganztagsschule für die Pausen. Die Schüler brauchen Bewegung, dort bekommen sie die.“ Zudem werde der Schulhof beim Umsetzen der Campus-Pläne kleiner. „Das wird uns vieles leichter machen“, glaubt Dunkel.

Mit einer anderen Klientel werde die Offene Jugendarbeit Ascheberg die Fläche nutzen, informierte Wencke Lemcken. Sie sei von der Idee, so etwas gemeinsam zu beantragen, begeistert gewesen: „Die Jugendlichen müssen sich auch einmal auspowern. Unser Bemühen, eine Halle zu bekommen, war nie erfolgreich. Jetzt sehe ich neue Möglichkeiten.“

Das gemeinsame Vorgehen sei beim Bewilligen sicher vorteilhaft gewesen, glaubt Panske, der mit Bürgermeister Stohldreier nach dem Pressegespräch zum Sportplatz fuhr, um den Spaten in den Boden zu rammen. Denn das Fördergeld soll zügig ausgegeben werden, damit im nächsten Frühjahr an der Nordkirchener Straße gebeacht werden kann.

Das Feld passt gut ins Sportstättenkonzept der Gemeinde. Es sieht vor, den Aschenplatz aufzugeben und an der Nordkirchener Straße einen zweiten, größeren Kunstrasenplatz zu bauen. Fürs Umsetzen warb Stohldreier um Geduld: „Wir müssen den Flächennutzungs- und den Bebauungsplan ändern. Das wird seine Zeit dauern und benötigt auch Manpower in der Verwaltung.“

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