Aktuelle Pläne für die drei Gemeinden
Sternsinger kommen, bleiben aber draußen

Ascheberg -

Die aktuellen Corona-Regeln und das Sternsingen sind synchronisiert, am 2. Januar 2021 werden die Heiligen Drei Könige ausgesendet. Wenn es nicht neue Regeln gibt.

Donnerstag, 10.12.2020, 17:20 Uhr
Tobias Kettrup. Manuela Friese und Hugo Billermann informierten über die Sternsingeraktion in den drei Gemeinden.
Tobias Kettrup. Manuela Friese und Hugo Billermann informierten über die Sternsingeraktion in den drei Gemeinden. Foto: Theo Heitbaum

Die aktuellen Corona-Regeln und das Sternsingen sind synchronisiert, am 2. Januar 2021 werden die Heiligen Drei Könige ausgesendet. Pastoralreferent Tobias Kettrup (Ascheberg), Manuela Friese (Davensberg) und Hugo Billermann (Herbern) haben letzte Einzelheiten besprochen. Wichtig ist ihnen, dass der Segen Gottes zu den Häusern gebracht wird. „Darauf warten die Menschen“, erklärte Friese. Auch sollen Gelder für Kinder in der Ukraine gesammelt werden. Einige Gruppen bauen dafür Kescher, andere werden Spendern die Dose auf dem Stern entgegenhalten. Für Menschen, die Sternsinger wegen der Pandemie nicht empfangen wollen, liegen gesegnete Aufkleber in den Kirchen aus.

In den drei Gemeinden stehen die Türen zu den Sternsingern in beide Richtungen offen. Wer mitmachen will, darf sich noch anmelden. Wen die Corona-Lage belastet, muss nicht dabei bleiben. „Es dürfen Sternsinger aus drei Haushalten gemeinsam unterwegs sein“, berichtet Kettrup bei einem Pressetermin über aktuelle Nachrichten aus dem Bistum. Auf jeden Fall würden Geschwisterkinder gemeinsam gehen.

In Herbern hat Hugo Billermann die Landjugend mit ins Boot geholt. „Sie werden uns mit 30 bis 40 Leuten unterstützen“, ist er froh über die Hilfe. In St. Benedikt werden Zweiergruppen gebildet, Gewänder kommen in diesem Jahr nicht zum Einsatz. Dafür erhalten die Spender ein Foto der Sternsinger. „Es wird ein bisschen mehr eine Art Haussammlung“, beschreibt Billermann das ungewohnte Prozedere. Kinder dürfen sich dazu noch bei ihm anmelden ( 01 72/7 83 92 56). Im Außenbereich haben die Gruppen sich abgesprochen, dass sie ebenfalls in Mini-Besetzung an einem Tag die Bauerschaften abfahren werden.

„Die Kinder haben Spaß daran. Wir haben schon 30 Anmeldungen“, berichtet Manuela Friese aus Davensberg. Alle Gruppen werden von einem Erwachsenen begleitet, der die Kinder, aber auch die Menschen in den Häusern an das Einhalten der Corona-Regeln erinnern wird, wenn es nötig ist. Die Anprobe der Gewänder erfolgt in dieser Woche. Am 28. Dezember werden in der St. Anna-Kirche alle Einzelheiten für die aktuelle Aktion besprochen. Dabei wird auch ein Film gezeigt. Kinder, die mitmachen wollen, dürfen sich jederzeit bei Friese melden ( 01 72/5 70 55 11).

In Ascheberg teilen sich Landjugend (Außenbereich) und Kindergruppen das Geschehen. Die Aussendung soll am 2. Januar 2021 (Samstag) auf dem Kirchplatz erfolgen. Die Rückkehr wird am Folgetag an der Krippe sein. Das erste Infotreffen geht am 19. Dezember über die Bühne. Die Gewänder werden am 28. Dezember ausgegeben. Die Zeitspanne wurde von 15.30 bis 17.30 Uhr verlängert, damit es gelingt, Abstände einzuhalten. „Bei der Anmeldung ist noch Luft nach oben. Wir konnten dieses Jahr nicht so werben, wie sonst. Da sind wir in die Klassen gegangen“, berichtet Kettrup. Wer mitmachen will, ruft im Pfarrbüro oder den Pastoralreferenten an ( 0 25 93/92 99 88 14).

Die Sternsinger werden Häuser nicht betreten und auf ihren Runden wegen der Kontaktverfolgung die Hausnummern, an denen ihnen geöffnet wurde, aufschreiben. Und wenn die Corona-Regeln sich ändern, wird man, so Kettrup, kreative Lösungen suchen.

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