Emmerbachaue bei Davensberg
Weidefläche wird wachsen

Davensberg -

Die Emmerbachaue in der Davert ist innerhalb von knapp zehn Jahren zu einem Besuchermagneten geworden. Und die Weidefläche wird in absehbarer Zeit wachsen.

Sonntag, 03.01.2021, 18:00 Uhr
Die Weidefläche in der Emmerbachaue wird wachsen. Die Fläche, auf der hier Schafe grasen, wird dem Gebiet für Heckrinder und Konikpferden zugeschlagen.
Die Weidefläche in der Emmerbachaue wird wachsen. Die Fläche, auf der hier Schafe grasen, wird dem Gebiet für Heckrinder und Konikpferden zugeschlagen. Foto: Theo Heitbaum

Die Emmerbachaue in der Davert ist innerhalb von knapp zehn Jahren zu einem Besuchermagneten geworden. Dort, wo Heckrinder und Konikpferde grasen sowie ein Storchenpaar seit Jahren Nachwuchs in einem Horst groß zieht, sind immer wieder Beobachter anzutreffen. Mal auf dem Aussichtsturm, der vom Klosterholz aus zu erreichen ist. Dann auf einem 4,5 Kilometer langen Rundweg, der mit einer kombinierten Wanderkarte und Informationstafeln zu einem Naturlehrpfad durch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Davert geworden ist. Ein Faltblatt mit Erläuterungen zu den 16 Stationen ist an drei Stellen zu finden. Mit dem Smartphone können die Inhalte an jeder Station aber auch über den QR-Code abgerufen werden. Außerdem hat Ascheberg Marketing das Gebiet für Führungen mit Udo Wellerdieck entdeckt. Die Möglichkeiten in der Davert werden aktuell aber nicht ganz ausgeschöpft, die Weidelandschaft kann noch um einige auf insgesamt 37 Hektar wachsen.

Impressionen aus der Emmerbachaue

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg; Andreas Beulting beim Modellieren der Fläche

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die CDU besichtigt die werdende Fläche

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die Konikpferde werden vor Publikum vom Hänger gelassen

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Der erste Nachwuchs

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Westnetz baut ein Storchenhorst

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Westnetz baut ein Storchenhorst

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Franz-Josef Lödding beaufsichtigt die Tiere

    Foto: Theo Heitbaum
  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Franz-Josef Lödding beaufsichtigt die Tiere

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Per QR-Code sind Informationen ablesbar.

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die ersten Störche klappern in der Davert

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die ersten Störche klappern in der Davert

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die ersten Störche klappern in der Davert

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg: Die ersten Störche klappern in der Davert

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

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  • Impressionen aus der Emmerbachaue bei Davensberg

    Foto: Theo Heitbaum

Die Nabu-Naturschutzstation Münsterland ist das Projekt von Beginn an pragmatisch angegangen. Deswegen wurde im ersten Rutsch vor zehn Jahren auch nicht die gesamte Fläche in Angriff genommen. Gut zehn Hektar der Flächen, die im Besitz des Landes NRW sind, wurden an einen Landwirt unterverpachtet. „Der Vertrag ist nun ausgelaufen“, bestätigt Andreas Beulting WN-Informationen. Eine Entscheidung, wie es mit den Wiesen weitergeht, sei aber noch nicht getroffen worden: „Wir arbeiten an einem Gesamtkonzept. Es gibt immer wieder Ansätze, auf der Fläche Projekte aus dem Bereich der Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen.“ Mehr als Denkmodelle seien bisher nicht zu vermelden. Entscheidungen dazu gebe es noch nicht.“ Beulting rechnet damit, dass im Frühjahr 2021 die Möglichkeiten besser zu fassen sind.

Unterschiedliche Optionen

Für die neu hinzukommenden Flächen, die vom Aussichtsturm in Richtung Storchenhorst vor einem Wald zu sehen sind, macht der Nabu sich auch Gedanken, wie der notwendige Zaun zu finanzieren ist. Damit ist auch klar, dass die Weidelandschaft nicht sofort wachsen wird. „Das wird kein Problem sein“, glaubt Beulting. Die bisher unterverpachteten Flächen könnten im nächsten Jahr bei Bedarf vom bisherigen Pächter abgeerntet werden: „Es ist nur klar, dass dort nicht mehr gedüngt werden darf.“

Die Rückkehr der Wildbahn kam 2009 ins Gespräch. 2011 wurde die Fläche dann gestaltet und eingezäunt. Es entstanden zwei Wasserlöcher und ein angehobener Bereich, im Herbst wurden zwei Storchenhorste aufgestellt. Dazu wurden in einigen Bereichen Sträucher angepflanzt. Heckrinder und Konikpferde kamen dann im Februar 2012, zwei Monate später wurde das erste Kälbchen auf der Fläche geboren. Betreut werden die Tiere von Franz-Josef Lödding, der täglich vom nebenliegenden Pferdehof durch den Wald zur Fläche geht und nach dem Rechten sieht. Vor dem Gesetz sind die Tiere übrigens nicht ganz wild. Sie gelten als Haustiere, was an den Ohrmarken auszumachen ist.

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