Sternsingeraktion 2021
Kontaktlos den Segen verteilt

Ascheberg -

Kontaktlose Kommunikation: Mit liebevoll gestalteten Zetteln, Grüßen und kleinen Aufmerksamkeiten haben viele Menschen in der Gemeinde Ascheberg den Sternsingern gedankt.

Montag, 04.01.2021, 17:04 Uhr
52 Sternsinger waren im Dorf Ascheberg unterwegs.
52 Sternsinger waren im Dorf Ascheberg unterwegs. Foto: Kettrup

Kontaktlose Kommunikation: Mit liebevoll gestalteten Zetteln, Grüßen und kleinen Aufmerksamkeiten haben viele Menschen in der Gemeinde Ascheberg den Sternsingern gedankt. Dass sie in kleinen Familiengruppen auch zu Pandemiezeiten den Segen wenigstens als Brief zu den Häusern in Ascheberg, Davensberg und Herbern gebracht haben, wurde auf diese Weise wertschätzend begleitet. Spenden wurden an den Türen nicht angenommen. Sie können online überwiesen werden. Am Montagnachmittag waren 2618 Euro eingegangen.

Sternsinger 2020 in Davensberg

Sternsinger 2020 in Davensberg Foto: Friese

„ Insgesamt konnten in allen drei Gemeinden die Segensgrüße ‚kontaktlos‘ an alle Haushalte verteilt werden. Segensaufkleber liegen noch bis zum 2. Februar in den Kirchen aus und können mitgenommen werden“, zieht Pastoralreferent Tobias Kettrup Bilanz. Aussendungsgottesdienste waren im Rahmen des derzeitigen Lockdowns nicht möglich. Die Organisatoren gingen auch hier keine Risiken ein. Die Kreide wurde in den Kirchen von Geistlichen gesegnet.

Danke an Sternsinger 2021

Danke an Sternsinger 2021 Foto: Kettrup

In Ascheberg waren im Ort 52 Kinder, Eltern und Begleitperson nicht mitgerechnet, in 19 Gruppen unterwegs. Entweder waren es Familiengruppen oder Teams aus maximal zwei Haushalten. Pater Paul hatte die Kreide gesegnet, die Sara Küter für die Landjugend mitnahm. „Wir waren mit zwölf Zweier-Teams im Einsatz“, berichtet sie über das Abfahren des Außenbereichs. Abgegeben wurde auch ein gebastelter Gruß, für den beispielsweise Bilder aus dem Vorjahr verwendet worden waren.

Pfarrer Günter Lube segnet im Beisein von Hugo Billermann die Kreide in Herbern

Pfarrer Günter Lube segnet im Beisein von Hugo Billermann die Kreide in Herbern Foto: Schütte

In Davensberg waren 37 Kinder in 17 Gruppen unterwegs, um den Segen zu bringen. „Wir hatten zu Beginn 38 Kinder, vier sind wegen Corona abgesprungen. Dafür sich drei kleinere Geschwisterkinder hinzugekommen“, berichtet Manuela Friese , die das Geschehen in Davensberg organisiert hat. Mehrmals musste in der Vorbereitungszeit umgeplant werden. So war zu Beginn noch ein Kontakt auf Distanz geplant. Er wurde ein Opfer des harten Lockdowns. „Das hat in diesem Jahr einige Nerven gekostet“, erklärt Friese, die aber froh ist, dass den Kindern die weltweit größte Aktion „Kinder helfen Kindern“ ermöglicht worden ist.

Am Silvesterabend brachte der Herberner Organisator Hugo Billermann die Kreide in die St. Benedikt Kirche und ließ diese während der Abendmesse von Pfarrer Günther Lube segnen. In Herbern verteilten statt der Kinder, die üblicherweise durch das Dorf ziehen, KLJB-Mitglieder am Samstag in acht Bezirken Aufkleber und Grußkarten der Sternsinger an alle Haushalte. „Die Landjugend war in Zweier-Gruppen unterwegs. Es hat alles geklappt und wir hoffen trotzdem, dass viele Spenden zusammenkommen“, sagte Hugo Billermann.

Spenden sind bis zum 28. Februar online über das Spendenkonto der Pfarrgemeinde möglich. Infos dazu sind auf den Flyern oder auf der Gemeindehomepage www.katholische-kirche-ascheberg.de zu finden.

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