Musikschule hat Künstler verpflichtet
Schlosskonzerte in der St. Anna-Kirche

Ascheberg -

Was die Corona-Pandemie 2021 ermöglichen wird und was aus dem Veranstaltungskalender gestrichen werden muss, ist aktuell unsicher. Die Musikschule Ascheberg hat aber wieder drei Schlosskonzerte geplant.

Freitag, 08.01.2021, 08:00 Uhr
Das Kokopelli Saxophon-Quartett eröffnet die Konzertreihe
Das Kokopelli Saxophon-Quartett eröffnet die Konzertreihe Foto: Reiner Helmrich 47057 Duisburg

Was die Corona-Pandemie 2021 ermöglichen wird und was aus dem Veranstaltungskalender gestrichen werden muss, ist aktuell unsicher. Die Musikschule Ascheberg hat aber wieder drei Schlosskonzerte geplant. Schließlich fanden 2020 trotz aller Unbilden alle geplanten Konzerte statt, wenn auch an anderen Orten und zwei davon zu verschobenen Terminen.

Die Reihe heißt weiter „Schlosskonzerte Westerwinkel“, in 2021 führt die Musikschule die Konzerte aber weiter in einer Kirche durch. Für alle Konzerte wird St. Anna in Davensberg genutzt. Dort seien unter Einhaltung von regelgerechtem Abstand alle Zuhörer unterzubringen, meint die Musikschule. Auch für ein noch größeres Interesse als im vergangenen Jahr ist dort noch Platz. Die Termine und die Ensembles sind gebucht, die Programme stehen noch nicht für alle Konzerte fest:

9. Mai (Sonntag) um 19 Uhr: Kokopelli Saxophon Quartett (Christine Hörmann, Baritonsaxophon, Thomas Käseberg, Sopransaxophon, Georg Niehusmann, Tenorsaxophon, Romano Schubert, Altsaxophon). Das Quartett war 2001 mit dem Programm „Von der Renaissance zum Swing“ auf Schloss Westerwinkel. In diesem Konzert wird es wieder einen Querschnitt durch die Musikgeschichte der letzten gut 400 Jahre geben.

Aleksandra und Alexander Grychtolik

Aleksandra und Alexander Grychtolik Foto: HD Oemann

13. Juni (Sonntag) um 19 Uhr: Grychtolik Cembali-Duo (Aleksandra & Alexander Grychtolik) kommen mit dem Programm „300 Jahre Brandenburgische Konzerte“. Zwei Cembali stehen im barocken Musikzimmer. Seit 2008 erklingen sie im täglichen Zusammenspiel und finden ihre gemeinsame, unverwechselbare Stimme: die Stimme der Grychtoliks. Mit dieser begeistert das deutsch-polnische Musikerpaar das internationale Publikum. In St. Anna stehen Bearbeitungen der „Brandenburgischen Konzerte“ von Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt.

29. August (Sonntag) um 19 Uhr: Trio Firasso (Robert Beck, Klarinette, Marco Kassl, Akkordeon, Nils Imhorst, Kontrabass). Die drei Musiker der Post-Genre Group „Fire, Rain & Espresso“ entwickeln eine erdige, packende Musiksprache, leidenschaftlich, dynamisch und kontrastreich. Das Trio präsentiert ausgefeilte (Eigen-)Kompositionen, die sich vor allem beim musikalischen Vokabular der Tango- und Klezmertradition bedienen und diese Elemente mit eigenen Ideen anreichern. Der Name „Fire, Rain & Espresso“ weist auf die musikalischen Kontraste hin: das Trio klingt mal feurig und lodernd, mal erfrischend wie ein Regenguss und mal intensiv wie ein starker Ristretto!

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