Goldener Brief krönt Lebenswerk von Rolf von der Halben
Die vierte Generation mischt im meisterlichen Familienbetrieb mit

Herbern -

Rolf von der Halben ist mit dem goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Münster ausgezeichnet worden. Dort hat der damals 26-Jährige vor 50 Jahren in der Prüfung meisterliches Können als Gas- und Wasserinstallateur bewiesen.

Dienstag, 12.01.2021, 15:42 Uhr aktualisiert: 12.01.2021, 17:34 Uhr
Julian, Rolf, Andreas und Jannis von der Halben vor dem Betrieb. Der goldene Meisterbrief krönt das Lebenswerk von Rolf von der Halben.
Julian, Rolf, Andreas und Jannis von der Halben vor dem Betrieb. Der goldene Meisterbrief krönt das Lebenswerk von Rolf von der Halben.

Rolf von der Halben ist mit dem goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Münster ausgezeichnet worden. Dort hat der damals 26-Jährige vor 50 Jahren in der Prüfung meisterliches Können als Gas- und Wasserinstallateur bewiesen.

Eine große feierliche Übergabe der Urkunde gab es aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie nicht, aber deshalb ist der Jubilar nicht weniger stolz auf sein Lebenswerk. Mittlerweile existiert der Betrieb in der vierten Generation. Rolf von der Halben stieg in den 1962er Jahren in den Gas- und Wasserinstallations-Betrieb seines Vaters Wilhelm an der Merschstraße ein. Vor 40 Jahren übernahm er gemeinsam mit Ehefrau Ingrid die Geschicke. Während er zur Kundschaft fuhr, erledigte Ingrid stets die schriftlichen Aufgaben im Büro.

Sein Sohn Andreas erweiterte in der dritten Generation das Familienunternehmen in den 1990er Jahren. Der Firmenname wurde zur GmbH umgewandelt. Rolfs Enkelsöhne Jannis und Julian haben vor zwei Jahren ihre Meisterprüfung abgeschlossen und sind als vierte Generation im heimischen Unternehmen involviert, das mittlerweile im Gewerbegebiet an der Ondruper Straße angesiedelt ist.

„Das gibt es nicht oft, dass ein Familienunternehmen in der vierten Generation weitergeführt wird. Ich wüsste hier in der Gemeinde jedenfalls keines“, betonte Rolf von der Halben. Das Unternehmen ist in all den Jahren gewachsen. Während früher zwei Mitarbeiter den Chef unterstützten, sind es heute 18 Mitarbeiter.

Andreas von der Halben weiß um die Erfahrungswerte seines Vaters. „Einmal am Tag schaut er auf jeden Fall im Betrieb vorbei. Das gehört dazu.“ Wie viele Auszubildene Rolf von der Halben in all den Jahren ausgebildet hat konnte der 76-Jährige nicht konkret benennen. „Es waren auf jeden Fall sehr viele“, sagte der Jubilar.

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