50 Prozent Zuschuss beim beitragspflichtigen Straßenausbau
Mit Konzept gibt es Fördergelder

Ascheberg -

Bauhof und Bürger haben den Zustand der Straßen fest im Blick. Doch das alleine reicht nicht. Damit Fördergelder fließen können, hat der Gemeinderat jetzt ein Straßen- und Wegekonzept beschlossen.

Montag, 01.02.2021, 07:23 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 07:31 Uhr
Am Hoveloh wurde bereits vergangenes Jahr gearbeitet. In diesem Jahr folgt der Rest an der Straße und den Nebenstraßen.
Am Hoveloh wurde bereits vergangenes Jahr gearbeitet. In diesem Jahr folgt der Rest an der Straße und den Nebenstraßen. Foto: Theo Heitbaum

Die Tiefbauer in der Ascheberger Verwaltung haben den Zustand der Straßen und Wege in den drei Orten und den Bauerschaften fest im Blick. Das digitale Abbild der Straßen wird mit Hinweisen aus der Bevölkerung und des genau hinsehenden Bauhofes aktuell gehalten. Das funktioniert seit Jahren gut, weil am Ende auch immer die besonders schlechten Straßen fürs Sanierprogramm herausgezogen werden.

Dass der Gemeinderat dennoch jetzt ein Straßen- und Wegekonzept beschlossen hat, ist keinen Problemen geschuldet. Vielmehr ist so ein Konzept die Voraussetzung, um beim beitragspflichtigen Sanieren von Straßen, Zuschüsse kassieren zu können. 50 Prozent der Kosten übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. „Wir haben schon für den Bahnhofsweg den Antrag gestellt“, berichtet Christian Scheipers . Der Tiefbau-Ingenieur verweist ferner darauf, dass alle Betroffenen Nutznießer der Zuschüsse sind. Am Bahnhofsweg waren das private Anlieger genauso wie das Sozialwerk St. Georg und die Gemeinde mit dem Profilschulgelände selbst.

Durch die digitale Vorarbeit war es einfach, ein Konzept zu erstellen, das den Zugriff auf Fördertöpfe ermöglichte. Dort hinterlegte Aktionen sind allerdings nicht bindend: „Was wirklich passieren muss, wird jedes Jahr nach dem aktuellen Zustand entschieden“, informiert Scheipers.

Für dieses Jahr sieht das Konzept beim beitragsfreien Ausbau den Abschluss des Hoveloh mit Nebenstraßen vor sowie die Plettenberger Straße und den Meinhöveler Weg in Davensberg vor. Der Bauausschuss wird das Thema aber noch behandeln.

2022 soll es an der Bispingheide weitergehen, 2023 an der Albert-Koch-Straße und im Folgejahr auf einem Abschnitt der Hombrede und dem Bakenfelder Weg in Herbern.

Beitragspflichtige Maßnahmen sind in diesem Jahr das Stück der Raiffeisenstraße bis zur Bahnunterführung und ein Teilbereich des Breils, der Eschenplatz und die Lüdinghauser Straße von Sand- bis Eschenbachstraße. Nächstes Jahr stehen dann als nächstes Krumme Straße und Nordkirchener Straße vor einer grundhaften Erneuerung.

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