Abbau in den Kirchen läuft
Krippen werden wieder eingelagert

Ascheberg -

„Mariä Lichtmess“, ein christlicher Feiertag, ist traditionell das letzte Fest der Weihnachtszeit. Einer guter Zeitpunkt, um Krippen abzubauen.

Dienstag, 02.02.2021, 19:04 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 19:11 Uhr
Am Rande des Krippenbaus präsentieren Ferdi Vennemann und Ludger Feldmann den neuen Transportwagen für den Stall.
Am Rande des Krippenbaus präsentieren Ferdi Vennemann und Ludger Feldmann den neuen Transportwagen für den Stall. Foto: Theo Heitbaum

Das Rieseln der Tannennadeln hört erst auf, als nur noch ein Gerippe im Chorraum der St. Lambertus-Kirche liegt. Die Helfer haben wohlweislich eine Plane ausgelegt. So spät haben sie Krippe und Weihnachtsbäume noch nie abgebaut. In Corona-Zeiten wurde gerade den Familien mehr Zeit eingeräumt, die Weihnachtsszenen in den drei Kirchen zu erkunden. „Länger durften wir aus Brandschutzgründen nicht mehr warten“, ist der Abbau für Pfarrer Stefan Schürmeyer rund um den letzten Tag der Weihnachtszeit alternativlos. „Mariä Lichtmess“, ein christlicher Feiertag, ist traditionell das letzte Fest der Weihnachtszeit und zugleich ein Neubeginn, wenn Kerzen in Lichterprozessionen für das neue Jahr geweiht werden.

Krippen-Abbau in Ascheberg

Krippen-Abbau in Ascheberg Foto: Theo Heitbaum

Mit Masken machen sich die Männer und Küsterin Roswitha Krebs in Ascheberg an die Arbeit. Routiniert werden die Figuren von den Helfern ab- und von Pfarrer Schürmeyer in den Schrank eingeräumt. Geübt werden Steine in Eimer gepackt und Zäune abgebaut. Der Stall nimmt in diesem Jahr allerdings einen anderen Weg. Wurde er bisher oben in der Kirche verstaut, haben Ferdi Vennemann und Ludger Feldmann nun einen Wagen konstruiert, so dass der Stall bis zum nächsten Jahr in einer Garage untergebracht werden kann. Das Duo musste Maßarbeit leisten. Die Spitze des Stalls ragt durch den Boden des neuen Gefährts. „Es passen nur 1,99 Meter durch das Garagentor. Da mussten wir uns etwas einfallen lassen“, berichtet Vennemann.

Im Chorraum sorgt Andreas Schröer mit der Kettensäge dafür, dass die großen Weihnachtsbäume, die neben dem Hochaltar standen, für den Abtransport passend portioniert werden.

Die Krippe in der Benedikt-Kirche wird am Donnerstag abgebaut. In St. Anna Davensberg sind die Helfer am Samstag im Einsatz.

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