Schatzkammer-Finanzierung
Die Spendensterne werden eingemottet

Ascheberg -

Jeder Stern hat der Gemeinde St. Lambertus einer Schatzkammer in der Pfarrkirche näher gebracht. Jetzt wurden sie abgehängt.

Donnerstag, 04.02.2021, 08:00 Uhr
Pfarrer Stefan Schürmeyer
Pfarrer Stefan Schürmeyer Foto: Theo Heitbaum

Jeder Stern hat die Gemeinde St. Lambertus näher an eine Schatzkammer in der Pfarrkirche gebracht. Schließlich waren sie nicht erfunden worden, um den Beichtstuhl in dem Gotteshaus zu schmücken. Vielmehr dokumentierten sie Spenden für eins der größten Projekte zu den Jubiläen in den nächsten Jahren. „Es gab 87 Spenden, vom kleinen Beitrag bis zur vierstelligen Hilfe“, berichtet Pfarrer Stefan Schürmeyer beim Abnehmen der Spendensterne. 19 Unterstützer gaben 500 Euro und mehr. So stieg das Spendenbarometer, das beim Aufbauen im November noch beim 30 000er Wert war, auf 70 000 Euro an. „Das ist eine großartige Unterstützung. Dafür kann ich nur ein herzliches Dankeschön sagen“, freut sich der Pfarrer, der das Bitten allerdings auch nicht überstrapazieren möchte. Deswegen nahm er die Sterne gemeinsam mit Küsterin Roswitha Krebs ab. Sie hatte mit dem Verkauf ihrer Drahtfiguren ebenfalls fürs Steigen des Spendenbarometers gesorgt. Gerne hätte die Gemeinde das Abnehmen der Sterne mit einem sichtbaren Dankeschön an die Spender verbunden. Das verhindert die Corona-Pandemie im Moment. Bei passender Gelegenheit soll es nachgeholt werden.

Stiftungen sollen weiterhelfen

Die Summe, die bisher aus der Gemeinde zusammengekommen ist, wertet Schürmeyer als starkes Zeichen dafür, dass die Gemeinde hinter dem Projekt steht. Mit dem Votivgaben, die in der Schatzkammer ausgestellt werden sollen, verfügt die Kirche über einen Schatz, der endgültig durch die Hilfe von Stiftungen gehoben werden soll. „Mit dem was und wie wir es erreicht haben, werden wir dort versuchen, das fehlende Geld zu bekommen“, sagt der Pfarrer.

Wer wissen möchte, wie die Schatzkammer aussehen soll, der findet die Antwort in der Kirche neben dem Hauptportal. Dort ist nicht nur der Ort eingezeichnet. Die Ansichten sind auch visualisiert. Die Pyramiden für die Votivgaben sollen in der Schatzkammer genutzt werden. Die Gaben selbst sind weitgehend aufpoliert worden. Mit anderen Funden ergibt sich tatsächlich ein Schatz, der zu den Kirchenjubiläen und dann dauerhaft gezeigt werden soll.

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