Rodungsarbeiten im A1-Umfeld
Erster Brückenbau kündigt sich an

Ascheberg -

Der Radwegebau zwischen Davensberg und Münster geht voran. Die Autobahnbrücke über die A 1 an der Amelsbürener Straße wird gebaut.

Donnerstag, 04.02.2021, 17:45 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 17:50 Uhr
Der Kreis Coesfeld hat entlang der Amelsbürener Straße bereits für den Radweg gerodet. Nächste Woche erfolgen die Vorarbeiten für den A 1-Brückenbau. ,
Der Kreis Coesfeld hat entlang der Amelsbürener Straße bereits für den Radweg gerodet. Nächste Woche erfolgen die Vorarbeiten für den A 1-Brückenbau. , Foto: Theo Heitbaum

Straßen.NRW hat das Projekt geplant, die Autobahn GmbH übernommen: Der sechsstreifige Ausbau der Autobahn 1 auf zehn Kilometern Länge zwischen Ascheberg und dem Dortmund-Ems-Kanal startet in diesem Jahr mit dem vorgezogenen Bau von zwei Brücken. Mit Rodungsarbeiten beginnen die Vorarbeiten für diese Arbeiten, teilte die Autobahn GmbH gestern mit.

Die Rodungsarbeiten finden im Bereich der neuen Brücken ab kommenden Montag (8. Februar) statt. Bei Münster ist die neue Brücke Teil des Wirtschaftsweges „Bönneweg“, bei Davensberg Teil der Kreisstraße K 39, Amelsbürener Straße. Die Brückenarbeiten beginnen mit dem Abriss der bestehenden Brücken im Sommer. Dazu muss die A1 ein Wochenende lang komplett gesperrt werden. Das Datum steht noch nicht fest.

Die Brücke wird auch vorgezogen, weil über sie die Veloroute von Davensberg nach Münster läuft. Das neue Bauwerk wird also nicht nur länger, weil die A1 zwei Spuren mehr erhält, sondern auch breiter, damit der Radweg über die A 1 geführt werden kann.

Der sechsstreifige Ausbau schließlich ist ab 2022 geplant. Mit rund 73 Millionen Euro kalkuliert die Autobahn GmbH die gesamten Baukosten. Zehn Brücken müssen insgesamt im Verlauf der verbreiterten Autobahn neu gebaut werden. In Höhe von Davensberg entsteht auf einer Länge von 660 Metern eine 3,50 Meter hohe Lärmschutzwand auf der Westseite der Autobahn, zudem wird auf einer Länge von 2,2 Kilometern ein so genannter lärmmindernder Fahrbahnbelag eingebaut.

„Der sechsstreifige Ausbau der A1 wird für einen deutlich besseren Verkehrsfluss auf der A1 im Münsterland sorgen“, betont Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH: „Davon profitieren sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch die Anrainer.“ Die Verkehrsprognosen gehen für das Jahr 2030 von fast 73000 Fahrzeugen täglich aus.

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