4,2 Kilometer an der B 58 werden umgebaut
Lückenschluss im Radwegenetz

Ascheberg -

Lückenschluss beim Radweg an der B 58 zwischen Ascheberg und Lüdinghausen. Ab Anfang April lässt Straßen.NRW die Straße so umbauen, dass Radler von der Hohen Lucht in Ottmarsbocholt bis zur Industriestraße in Ascheberg eine eigene Spur erhalten.

Donnerstag, 04.02.2021, 20:00 Uhr
Wenn südlich der B 58 ein Radweg gebaut wird, nutzt Straßen.NRW die Bauarbeiten, um die Einmündung der Plaßstraße (Foto) und der Industriestraße zu entschärfen.
Wenn südlich der B 58 ein Radweg gebaut wird, nutzt Straßen.NRW die Bauarbeiten, um die Einmündung der Plaßstraße (Foto) und der Industriestraße zu entschärfen. Foto: Theo Heitbaum

Lückenschluss beim Radweg an der B 58 zwischen Ascheberg und Lüdinghausen. Ab Anfang April lässt Straßen.NRW die Straße so umbauen, dass Radler von der Hohen Lucht in Ottmarsbocholt bis zur Industriestraße in Ascheberg eine eigene Spur erhalten. Das teilte die Regionalniederlassung Münsterland gestern mit.

Anders als bei den bisherigen Abschnitten nach Lüdinghausen oder nach Drensteinfurt wird die Straße zugunsten eines neuen Rad- und Gehweges auf 4,2 Kilometer Länge umgebaut. Die vorhandene Fahrbahn mit einer Breite von elf Metern wird zugunsten eines einseitigen Geh- und Radweges neu aufgeteilt. Zukünftig ist die Fahrbahn 7,50 Meter breit. Der Geh- und Radweg, welcher auf der südlichen Seite der B 58 angelegt wird, erhält eine Breite von 2,50 Meter. Zwischen der Fahrbahn und dem Radweg wird ein 1,75 Meter breiter Trennstreifen angelegt. „Es ist Vorgabe bei so breiten Straßen, die zwei breite Randstreifen haben, dass Radwege nicht mehr neben der Straße gebaut werden“, erklärt Projektleiter Paul Terlau den Unterschied zu den anderen Abschnitten.

Straßen.NRW plant in diesem Monat die Angebote zu öffnen und den Auftrag zu vergeben. Geplant ist ein Start im April. In der ersten Phase wird die Straße nach Süden um einen Meter verbreitert. Etwa einen Monat werde es dauern, den Streifen an die Seite anzuflanschen. In der Zeit könne der Verkehr normal fließen. Danach werde es mehr Einschränkungen geben.

Für die Bauarbeiten – unter anderem werden von oben fünf Zentimeter der Fahrbahndecke abgefräst – wird eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Ascheberg eingerichtet. Der Verkehr aus Richtung Lüdinghausen wird an den Bauarbeiten in Richtung Ascheberg vorbeigeführt. Die Gegenrichtung aus Ascheberg wird über Davensberg und Senden in Richtung Lüdinghausen umgeleitet. Der Radfahrer wird während der gesamten Bauzeit in die Bauerschaften (Westerbauerschaft parallel zur B 58) verlegt.

Bei den Bauarbeiten wird an zwei neuralgischen Punkten, an denen immer wieder Unfälle passiert sind, etwas geschehen. An der Einmündung der Plaßstraße (K 3) in die Bundesstraße wird der gegenüberliegende Wirtschaftsweg so verlegt, dass sich mit der K 3 eine Kreuzung ergibt. „Wir werden von Ascheberg aus nach links in die Plaßstraße eine Linksabbiegespur ausweisen und aus Lüdinghausen kommend eine Linksabbiegespur in den Wirtschaftsweg“, erläutert der Projektleiter. Dazu werde es eine Querungshilfe geben. Darunter ist eine feste Insel zu verstehen.

Ähnlich wird die Kreuzung auf der anderen Bahnseite mit Vennkamp/Industriestraße und B 58 ausgebaut. Vorgesehen ist auch eine Querungshilfe. Mehr sei nicht geplant, weil die Gemeinde Ascheberg mit der Kreuzung noch andere Vorschläge habe.

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